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«Tierwelt»-Fotowettbewerb

Leser setzen Tiere ins richtige Licht

Unterhaltung | Mittwoch, 4. September 2013, Simon Koechlin

Der diesjährige Fotowettbewerb der «Tierwelt» stand ganz im Zeichen der kleinen, unscheinbaren Bewohner unseres Planeten: Kröten, Schnecken und ein Marienkäfer schwangen obenaus.

Die dritte Ausgabe des «Tierwelt»-Fotowettbewerbs schlug alle Rekorde: Über 700 Bilder gingen bei der Redaktion ein. Darunter waren wunderbare Berglandschaften, witzige Schnappschüsse von Schweinchen oder Tierfotos der Extraklasse wie die Heidelibelle im Morgentau. 

Das Rennen machte schliesslich Heidi Müller aus Vitznau im Kanton Luzern mit einem Bild, auf dem zwei Erdkröten den Sonnenuntergang am Vierwaldstättersee zu bewundern scheinen (siehe Bilder 2 und 3 in der Bildstrecke oben). Die glückliche Gewinnerin verhehlt nicht, dass sie den Protagonisten etwas nachgeholfen hat. «Wir helfen jedes Jahr, die Kröten über die Strasse zu tragen. An einem Abend habe ich dann ein Pärchen auf diesen Felsblock gesetzt.» Die Komposition brachte ihr den Hauptgewinn des Wettbewerbs ein: einen Gutschein für ein Sigma-Objektiv im Wert von 750 Franken, den sie Ende August aus der Hand von Hanspeter Wyss, Geschäftsführer der Firma Ott + Wyss AG, Generalvertreter für Sigma-Produkte in der Schweiz, entgegennehmen durfte. 

Die Gewinner Heidi Müller und Roland Steffen (vorne links und Mitte) mit den Vertretern der Firma Ott + Wyss AG, David Wyss (hinten links) und Hanspeter Wyss (hinten rechts), sowie Simon Koechlin, «Tierwelt»-Chefredaktor. Es fehlt der Zweitplatzierte Hans Werner Wischinski.

Den zweiten Preis, einen Sigma-Gutschein über 500 Franken, gewann Hans Werner Wischinski aus Übach-Palenberg in Deutschland. Er hatte im Wald zwei Schnecken fotografiert, die einander mit ihren Stielaugen zu beäugen scheinen. Die eine ist eine imposante Weinbergschnecke, die andere dagegen winzig. Faszinierende Fragen stellen sich, wenn man die beiden sieht: Handelt es sich um Mutter und Kind? Oder um zwei Tiere, die sich noch nie gesehen haben? Was denken die beiden? Können Schnecken überhaupt so etwas wie denken?

Überzeugt hat die Jury auch ein Bild von Roland Steffen aus Ormalingen BL, das einen Marienkäfer zeigt, der sich ganz oben auf einem Grashalm niedergelassen hat. Er habe die Szene in seinem Garten entdeckt und dann rasch die Kamera geholt, erzählt Steffen, der für das Bild mit einem Sigma-Gutschein über 250 Franken ausgezeichnet wurde.

Stolz sein dürfen aber nicht nur die drei Gewinner: In der Bildstrecke oben zeigen wir Ihnen weitere tolle Wettbewerbsbilder.

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