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«Fors vo dr Lueg»

Schwingerkönig Sempach behält seinen Muni

Unterhaltung | Dienstag, 10. September 2013, sda

Anstatt sich 22'000 Franken auszahlen zu lassen, hat sich der neue Schwingerkönig Matthias Sempach entschieden, seinen Siegermuni «Fors vo dr Lueg» zu behalten. Das Tier sei für ihn emotional etwas ganz besonderes.

«Das Tier ist mir ans Herz gewachsen», lässt sich der frischgebackene Schwingerkönig «Sempach Mätthu» in einer Mitteilung seines Managements zitieren. Zudem seien in den vergangenen Tagen auch verschiedene Anfragen für Anlässe mit dem Muni bei ihm eingetroffen. Derzeit wird noch abgeklärt, wo Sempach den 1200 Kilogramm schweren Prachtskerl stallen will.

Sempach gewann vor etwas mehr als einer Woche in Burgdorf das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest. Traditionellerweise erhält der Sieger einen Muni als Preis. Kann oder will der Sieger das Tier nicht behalten, erhält er den Gegenwert des teuersten Materialpreises in Geld. Da es sich dabei dieses Jahr nicht um den Siegermuni, sondern um eine landwirtschaftliche Maschine handelte, hätte Sempach ganze 22'000 Franken erhalten.

Areal der Arena wieder von Bauern genutzt
Rund 300'000 Personen besuchten am letzten Augustwochenende das «Eidgenössische» in Burgdorf. Allein die Arena fasste über 50'000 Zuschauer. Die Emmentaler Organisatoren konnten für den gelungenen Anlass viel Lob einheimsen. Den Schlussgang zwischen den beiden Bernern Christian Stucki und Matthias Sempach verfolgten fast eine Million Zuschauer am Fernseher.

Inzwischen sind die Abbauarbeiten auf dem riesigen Schwingfest-Gelände angelaufen. Am Wochenende legten auch Mitglieder des Organisationskomitees unter der Führung von Nationalrat Andreas Aebi Hand an. Das Land wird nach dem Abbau der Schwingfest-Infrastruktur wieder von Bauern genutzt.

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