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Zoo Basel

Die Turner geniessen ihr Aussengehege

Zoo | Samstag, 21. Juni 2014 18:00, mt/mg

Vor rund eineinhalb Jahren haben die Menschenaffen im Zoo Basel die neue Erlebniswelt der «Geigy-Anlagen» in Besitz genommen.  Heute nutzen die Gorillas, Schimpansen und Orang-Utans die Aussenanlagen regelmässig.

«Am wildesten geht es bei den Orang-Utans zu und her», schreibt der Zoo Basel am Donnerstag in einer Medienmitteilung über die Aussenanlage der Menschenaffen. «Sie hangeln an Seilen und Netzen entlang, schwingen an den Wippstangen oder laufen auf allen Vieren über die waagrechen Äste.» Ob Seile, Schrauben oder Äste: Die Orang-Utans unterziehen die gesamte Einrichtung einem Härtetest. Alles, was nicht niet- und nagelfest ist, montieren sie sofort ab, schreibt der Zoo. 

Auch die Schimpansen seien von den neuen Aussenanlagen zum Spielen und Entdecken eingeladen. Vor allem die Schimpansenkinder nutzen die schrägen Pfeiler als Rutschbahn. «Und die Hängematten eignen sich wunderbar als Fangnetz für Sprünge aus grosser Höhe», berichtet der «Zolli».

Gewöhnungsphase noch nicht abgeschlossen
Die Affen sind nicht allein in ihrem Gehege: «Im Gebüsch, im Bach und in den Tümpeln entdecken sie immer wieder Mitbewohner, wie Frösche, Libellen oder Vögel, und nähern sich ihnen neugierig.» 

Doch der Schritt nach draussen war offenbar kein ganz leichter: «Bis alle Individuen erstmals den Schritt über die Schwelle gewagt hatten, dauerte es seine Zeit», schreibt der Zoo. Und auch heute sei die neue Umgebung noch etwas ungewohnt. «Gorillas und Schimpansen brauchen noch etwas Zeit, bis sie die neuen Aussenanlagen definitiv als Teil ihres neuen Zuhauses ansehen.»

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