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Inventur

Das grosse Wägen im Londoner Zoo

Zoo | Mittwoch, 24. August 2016, sda/dpa

Vom Löwen bis zum Pinguin, vom Affen bis zum Uhu: Im Londoner Zoo war am Mittwoch grosse Inventur angesagt. Dazu mussten die Pfleger einige Tricks anwenden.

Einmal im Jahr misst und wiegt der Londoner Zoo Tiere. Um sie auf die Waage zu locken, liessen sich die Pfleger einiges einfallen. Pinguine etwa mussten über eine Waage watscheln, um zu ihrem Futter zu gelangen. Den Löwen hängten die Tierwärter das Fressen in einen Baum – die Raubkatzen waren so gezwungen, sich aufzurichten, und ihre Köperlänge konnte somit gemessen werden.

«Wir müssen die Daten jedes Tiers im Zoo kennen – egal wir klein oder gross», erklärte Mark Habben, der für die Wiegaktion verantwortlich war. Das grosse Messen und Wiegen diene dazu, Gesundheit und Ernährung der Tiere zu überprüfen und die Daten mit anderen Zoos zu vergleichen. «Die Informationen helfen uns, eine bessere Pflege für unsere Tiere zu ermöglichen», sagt Habben. Im Londoner Zoo leben mehr als 17'000 Tiere von über 700 Tierarten.

Im Video (auf Englisch) erklärt der für die Wägaktion verantwortliche Mitarbeiter des Zoos, dass soziale Tiere wie die Totenkopfäffchen weitaus schwieriger zu wiegen sind als grosse Tiere:

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