Sie sind hier: TierweltAktuell

Katzen, Hühner, Hirsche

Tierinseln rund um die Welt

Wildtiere | Donnerstag, 25. August 2016, Meret Signer

In Sachen Tierinseln ist Japan der Spitzenreiter. Dort gibt es rund ein Dutzend Katzeninseln, eine Kanincheninsel und eine Hirschinsel. Doch auch an anderen Orten diesere Welt gibt es Eilande, auf denen eine bestimmte Tierart dominiert.

Dass eine Insel von einer Tierart überrant wird, liegt häufig daran, dass es diese Tierart vorher auf der Insel nicht gab und sie dort keine natürlichen Feinde hat. Insel-Ökosysteme unterscheiden sich aufgrund ihrer Isolation von Ökosystemen auf dem Festland. Getrennt von den Populationen auf dem Festalnd können Arten dort neue ökologische Nischen besetzen und sich in neue Richtungen entwicklen. Es entstehen neue, teilweise sehr spezialisierte Arten, die man nirgends sonst auf der Welt findet.

Von Menschen eingeschleppte Arten wie Katze oder Kaninchen können für solch ein sorgsam ausbalanciertes System verheerend sein. Durch die Abwesenheit von Feinden vermehren sie sich schnell, fressen die einheimischen Tiere, die für so eine Invasion nicht gewappnet sind oder grasen die Vegetation ab. Vielerorts wurden Massnahmen ergriffen, um die Eindringle wieder los zu werden. Auf unseren Tierinseln wird dies wohl nicht der Fall sein, denn viele von ihnen sind längst zur Touristenattraktion geworden.

Die Katzen auf der japanischen Insel Aoshima sind überall:

Die Kaninchen auf Okunoshima ebenso:

Und auch die hawaiianischen Hühner auf Kauai haben ihre Insel fest im Griff:

Ein tolles Leben haben die Schweine auf den Bahamas:

Kommentar schreiben


Die Redaktion behält sich vor, Kommentare zu kürzen, als Leserzuschriften im Heft abzudrucken oder auf die Publikation zu verzichten.

Galerien Alle Galerien