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Raubtiere im Nationalpark

Das Buffet ist eröffnet

1 Kommentare Wildtiere | Montag, 25. September 2017, Meret Signer

Ein Hirsch stirbt im Schweizerischen Nationalpark gleich neben einer Kamerafalle. Diese fotografiert jeden, der vorbeikommt, um von dem Kadaver zu fressen. Und das sind nicht wenige. Eine Bildergeschichte.

Hirsche sind grosse Tiere – die grössten in der Schweiz wildlebenden Huftiere sogar. Sie sind die Leibspeise von Wölfen, die sich über das viele Fleisch freuen. Doch Wölfe und etliche andere Raubtiere sind nicht zimperlich. Der Hirsch muss nicht unbedingt frisch erlegt sein. Auch ein bereits totes Tier bietet noch reichlich Nahrung.  

Das zeigen Fotofallen-Aufnahmen aus dem Schweizerischen Nationalpark im Engadin. Ende August starb eine Hirschkuh. Ein Fuchs findet ihren Kadaver als Erster und macht sich daran zu schaffen. Am selben Tag kommt ein Wolf vorbei, dann wieder der Fuchs und nur kurze Zeit darauf ein Bär. Am nächsten Tag erscheint ein Rabe. Nachdem der Kadaver von einem Wolf fortgeschafft wurde, begutachtet ein Artgenosse des toten Hirsches die Stelle, an der sein Gspändli lag. Schauen Sie sich die ganze Geschichte in unserer Bildergalerie an.

Kommentare (1)

Dr. Ingke König am 26.09.2017 um 16:48 Uhr
Beeindruckende Bilder ! Die Reaktion des Bären ist herrlich .

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