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Vielfältige Vogelwelt in Bildern

Die Sieger des Vogel-Fotowettbewerbs

1 Kommentare Wildtiere | Dienstag, 25. September 2018 09:00, sda/pd

Die Jury hat entschieden. Das Siegerbild des Fotowettbewerbs 2018 der Schweizerischen Vogelwarte zeigt ein surreal anmutendes Bild einer Uferschnepfe, die auf einem Acker rastet. 

Aus fast 7000 eingereichten Vogelfotos hat eine Jury die Sieger des Fotowettbewerbs der Schweizerischen Vogelwarte Sempach ausgewählt. Das Gewinnerbild zeigt eine Uferschnepfe, die etwas verloren auf einem eintönigen Acker ruht. «Das Bild erzählt eine Geschichte von der Zerbrechlichkeit der Natur in der von Menschen beeinflussten und transformierten Landschaft», kommentierte Jurymitglied Markus Varesvuo gemäss einer Mitteilung der Vogelwarte vom Dienstag. Aufgenommen hat das Gesamtsieger-Bild Karsten Mosebach aus Deutschland.      

Insgesamt nahmen 530 Fotografierende aus 17 europäischen Ländern teil. Neben dem Gesamtsieger gab es noch Auszeichnungen in den Kategorien «Allgemein», «Emotion», «Aktion» und «Jugend». In dieser Kategorie der unter 18-jährigen Fotografierenden konnte sich Thomas Ruckli aus der Schweiz durchsetzen: Sein Foto zeigt eine Rohrammer, die sich an Samen an einem Schilfhalm verköstigt. Entstanden sei die Aufnahme an der Limmat, gab der Preisträger an.      

Finnen räumen ab
Die ersten Preise in den anderen drei Kategorien gingen allesamt nach Finnland: Den 1. Preis in der Kategorie «Allgemein» gewann der Finne Ari Tervo mit seinem Bild eines Regenbrachvogels, dessen Umrisse und Schwungfedern inmitten von Wollgras-Büscheln im Gegenlicht schimmern.

In der Kategorie «Emotion» gewann Antti Siponen mit seinem fast unwirklich perfekt anmutenden Foto zweier Singschwäne. Und in der Kategorie «Aktion» setzte sich Nils Sundberg mit seiner Momentaufnahme eines Kampfs zwischen einem Haubentaucher und einem Ohrentaucher durch. Alle Finalistenfotos werden in einem Fotoband zusammengefasst, der ab Mitte November erhältlich sei, schrieb die Vogelwarte.

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Kommentare (1)

Matthias Meyer am 01.10.2018 um 12:58 Uhr
Beim Siegerbild handelt es sich um eine schlecht gemachte Fotomontage: Dem Vogel wurden die Füsse abgeschnitten und das Licht welches auf den Vogel fällt, fehlt in der Umgebung nicht. Es müsste, auch bei bedecktem Himmel, eine Abdunkelung am Boden sichtbar sein.
Ich finde es nicht korrekt bei derart vielen zugesendeten schönen Fotografien ausgerechnet eine Fake-Fotografie als Gesamtsieger auszuwählen.
Noch schlimmer finde ich aber, dass von den 529 Fotografen, die ja das veröffentliche Siegerbild und die offensichtliche Manipulation jetzt sehen, niemand reagiert. Es scheint als hätte, ausser dem Meyer, niemand Eier.

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