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Vorfälle mit freilaufenden Hunden

Hunde dringen in Stall ein und töten neun Schafe

Haustiere | Mittwoch, 6. Februar 2019, sda

In Muotathal SZ rissen zwei entlaufene Hunde neun Schafe in einem Stall. In der Stadt Bern wurde ein Mann von mehreren freilaufenden Hunden gebissen.

Neun Schafe sind in Muotathal SZ einem Angriff zweier Hunde zum Opfer gefallen. Die beiden Hunde waren in den Stall eingedrungen, zuvor hatten sie bereits einen anderen Hund angegriffen.    

Der Hund überlebte die Attacke seiner beiden Artgenossen. Die Schwyzer Kantonspolizei bestätigte eine Meldung des «Bote der Urschweiz» vom Mittwoch. Laut dem Polizeisprecher hatte sich der Vorfall bereits am vergangenen Donnerstag im Dorf Muotathal zugetragen.    

Im Stall töteten die Huskys fünf Schafe und verletzten vier weitere so schwer, dass sie getötet werden mussten. Laut dem Zeitungsbericht konnten sie aus dem Zwinger eines privaten Hundehalters entkommen, weil darin hoher Schnee lag.

In schwerwiegenden Fällen wie diesem ordne man Sofortmassnahmen an, sagte der stellvertretende Kantonstierarzt Marco Gut. Dabei könne es sich etwa um Leinen- sowie Maulkorbpflicht handeln. In der Folge habe man die Situation mit dem Halter analysiert.

Mann in Stadt Bern gebissen
In der Stadt Bern wurde diese Woche ausserdem ein 66-jähriger Mann von mehreren freilaufenden Hunden gebissen. Er wurde verletzt und begab sich zur ärztlichen Versorgung selbstständig ins Spital, wie die Berner Kantonspolizei am Dienstag mitteilte. Zu dem Vorfall kam es am Montagnachmittag kurz vor 15.00 Uhr auf der Marzilistrasse. Gemäss ersten Erkenntnissen der Polizei war der Mann auf dem Verbindungsweg zwischen der Marzilistrasse und dem Aareuferweg am Spazieren gewesen, als sich ihm in der Nähe der Beachvolleyballfelder des Marzilis mehrere Hunde genähert hätten.    

In der Folge sei der Mann gebissen worden. Die Polizei sucht zur Klärung von Hergang und Umständen Zeugen, so insbesondere einen Mann, der sich zum Zeitpunkt der Ereignisse in der Nähe aufgehalten haben soll.

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