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Rumänien

Brutale Hundefänger beschlagnahmen Streuner

4 Kommentare Haustiere | Montag, 24. März 2014, mt/mg

Überfall in Bukarest: Städtische Angestellte sind am Freitag in die «Vier-Pfoten»-Tierklinik eingedrungen und haben 75 Hunde abgeholt und ins Tierheim verfrachtet. Sie sind dabei nicht zimperlich vorgegangen.

Aufnahmen von der Einfang-Aktion in Rumänien. Quelle: © Vier Pfoten

Im Oktober 2013 trat in Rumänien ein neues Gesetz zum Umgang mit Streunerhunden in Kraft. Kurz nachdem ein kleiner Junge von einem Rudel Streuner getötet worden war, hatte das rumänische Parlament eine Neuregelung verabschiedet, die es erlauben, herrenlose Strassenhunde zu töten («Tierwelt Online» hat berichtet).

Die Tierschutzorganisation «Vier Pfoten» legte, wie sie selber berichtet, Mitte März Berufung gegen das Tötungsgesetz ein. «Es ist höchste Zeit, dass der Premierminister die Dinge in die Hand nimmt und das Tötungsgesetz und die Misshandlungen stoppt», sagt «Vier-Pfoten»-Kampagnendirektor Gabriel Paun.

 Bilder: © Vier Pfoten

Unzimperliche Hundefänger
Während dieses Geschäft auf seine Behandlung wartet, musste sich «Vier Pfoten» am vergangenen Freitag gegen eine andere Attacke wehren. Wie die Organisation am Montag mitteilt, ist ihre Tierklinik in der rumänischen Hauptstadt Bukarest am vergangenen Freitag «überfallen» worden. 

Hundefänger der rumänischen Veterinär-Aufsichtsbehörde ASPA seien gewaltsam in die Tierklinik eingedrungen, um dort «etwa 75 Hunde» in ihre Fahrzeuge zu verladen und ins städtische Tierheim zu bringen. Videoaufnahmen von «Vier Pfoten» (oben) beweisen: Die Männer sind dabei brutal vorgegangen. Mindestens vier Hunde seien laut den Tierschützern noch vor Ort «aufgrund der Misshandlungen» gestorben.

Dabei hätten die ASPA-Mitarbeiter das Schloss zur Tierklinik aufgebrochen und Aussenboxen zerstört, wie «Vier Pfoten» berichtet. «Das ist illegal», betont Paun. «Wir haben bei der Polizei Anzeige erstattet und werden auf legalem Wege gegen die ASPA vorgehen. Die Hauptvorwürfe: Tötung von Tieren und Tierquälerei, Diebstahl, Beschlagnahme privater Güter und Vandalismus.»

Kein Zugang mehr zur Tierklinik
Der Auftrag sei laut «Vier Pfoten» von der Bukarester Stadtverwaltung angeordnet gewesen und verstosse gegen einen Vertrag zwischen der Verwaltung und den Tierschützern. «Vier Pfoten» durfte die Tierklinik, die in städtischem Besitz ist, für ein Kastrationsprojekt nutzen. Der Vertrag hätte noch bis April Gültigkeit, doch würde den «Vier-Pfoten»-Mitarbeitern nun der Zugang zum Gebäude verwehrt. «Vier Pfoten hat keine Aufforderung erhalten, das Gebäude zu räumen», schreibt die Organisation in einer Medienmitteilung.

«Die grausame Aktion der ASPA ist absolut sinnlos», sagt Gabriel Paun. Und präzisiert, dass die Adoption vieler Hunde in der Tierklinik bereits in die Wege geleitet worden seien. «Wir werden unser Bestes geben, diejenigen, die das Massaker überlebt haben, erneut zu retten. Und wir hoffen, dass wir liebevolle Familien für sie finden.»

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Kommentare (4)

Sabine Möhring am 04.09.2014 um 16:32 Uhr
Anhand dieses Artikels sieht man doch das es auch der Presse eigentlich egal ist,was passiert. Wenn Jemand ohne meine Erlaubnis in mein Haus kommt und dafür Schlösser aufbricht ist dies ein Einbruch und somit ein Überfall und zwar einer,der nicht in in Anführungszeichen gesetzt werden muß!Des weiteren bestehlen mich Leute,die zuvor bei mir eingebrochen sind und dann mein Eigentum mitnehmen.Von Beschlagnahmung kann ja wohl keine Rede sein,nur weil die Polizei bei dem Überfall auf vier Pfoten gegenwärtig war.Zur Beschlagnahmung gehört ein richterlicher BeschlussVier Pfoten ist bestohlen worden!Wo der Bericht darüber,das die ASPA das Gelände verwüstet und die Klinik zerstörte.Wo der Bericht,das dieses unfassbare Handeln mit unseren Steuergeldern finanziert wird.Hier geschehen Dinge,die ich nicht will und die ich doch mitfinanzieren mus,weil dieses Land Mitglied der EU ist und somit meine Steuergelder bekommt.Dieser,wie es scheint,behördlich angeordnete Überfall zeigt wieder mal,wie weit entfernt Rumänien davon entfernt ist,vollwertiges Mitglied der EU zu sein.Wie kann man nur so dumm sein eine so große Institution wie Vier Pfoten zu Überfällen.Das die sich wehren war wohl zu erwarten

Marlies Wagner am 17.07.2014 um 19:09 Uhr
solche Länder gehören nicht in die EU !

Roswitha Jansen am 31.03.2014 um 13:00 Uhr
Warum tun Sie nichts?. Ich verbiete mir diesen Dreck mit meinen Steuergeldern!!!!!!!!!!! Ich fordere die EU auf, diesem Land keinen Cent mehr zu überweisen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Fejes Christine am 25.03.2014 um 09:24 Uhr
"HIER GEHT ES NICHT MEHR UM DIE SÄUBERUNGSATIONEN VON STRASSENHUNDE, DENN MITTLERWEILE KOMMEN MENSCHEN DABEI ZU SCHADEN!"

Brutalst werden Menschen niedergeknüppelt oder spitalsreif geschlagen, wenn sie ihren Besitz verteidigen wollen. Man dringt in ihre Privatgrundstücke oder Wohnungen ein und zerrt ihre Hunde auf das grausamste fort um sie zu töten, wenn sie es nicht gleich vor Ort machen.
Die Polizei von Rumänien sieht weg oder unterstützt durch selbigen Einsatz oft solche Vorgehensweisen.

Das Land versinkt im Blut ihrer Tiere und in der Gewissenlosigkeit ihrer Politiker und deren ASPA Schergen. Es ist ein Fall der so skandlös ist das es schlimmer nicht sein kann, für ein EU- Mitgliedsland.

Eine Schande für alle europäischen Länder die diesen Treiben kein Ende setzen.

Der Aufschrei der TIERSCHÜTZER wird im Internet immer lauter und Demonstrationen sind schon seit Beginn dieser Säuberungsaktionen die Folge. Von den Medien (Zeitungen, Radio und Fernsehn) wurden wir darüber nur hinter das Licht geführt und falsche Berichte verbreitet, doch früher oder später kommt die WAHRHEIT zu Tage... WIR SIND EMPÖRT!

FASSUNGSLOSIGKEIT lähmt die Tierschützer Weltweit und Tierschutzorganisationen die vor Ort helfen, sind bestürzt über diese Vorgehensweise. Selbst "VIER PFOTEN" musste nun die Brutalität dieses Landes an ihren schon in Sicherheit und kastrierten Tieren erkennen und hilflos mit ansehen wie sie in ihre Einrichtungen eingebrochen sind und die Hunde dort auf das brutalste raus holten, wobei einige auch den Tod fanden.

Man tötet wahllos...Streuner, Kastrierte Hunde und auch Hunde im privat Besitz...

"WO LIEBE LEUTE HÖRT DAS AUF UND WAS MUSS NOCH GESCHEHEN UM DEN MENSCHEN ZU ZEIGEN, ZU WAS DIESES LAND FÄHIG IST???!!!"

WIR FORDERN DEN AUSSCHLUSS VON DIESEM LAND AUS DER EUROPÄISCHEN UNION UND EINE SCHWERE BESTRAFUNG GEGEN DIE VERANTWORTLICHEN, WEGEN BRUTALE GEWALT UND GRÄUELTATEN AN MENSCH UND TIER!

Wir dürfen solche Grausamkeiten gegenüber Mensch und Tier NIEMALS zulassen und müssen an diesem Land ein Exempel statuieren, damit es wo anders nicht Schule machen kann.

Wir rufen hiermit unsere Politiker in unserer Heimat auf, dem ganzen schärfstens entgegen zu wirken und den Massakern an Tieren und schweren brutalen Übergriffen an Menschen Einhalt zu gebieten.
Es ist ein EU-Mitgliedsstaat und die Welt blickt bestürzt darauf.

Ö-TSV "Noname-Dogs" Hundehilfe
Im Einsatz gegen das Tierleid und der Tiere in Not!

http://conventions.coe.int/Treaty/ger/Treaties/Html/005.htm

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