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Tierschutz

Hundeflüsterer soll nicht in der Schweiz auftreten

20 Kommentare Haustiere | Montag, 21. April 2014, sk
Der Schweizer Tierschutz STS will verhindern, dass der weltbekannte Hundetrainer Cesar Millan im Oktober im Zürcher Hallenstadion auftritt. Für die Organisation sind Millans Methoden veraltet und nicht tiergerecht.

Aufatmen für alle verzweifelten Hundehalter. Das verspricht die offizielle Ankündigung des Auftritts von Hundeflüsterer Cesar Millan am 3. Oktober 2014 in Zürich. Der Hundeexperte werde sein Wissen über den richtigen Umgang mit den Vierbeinern weitergeben und das Publikum in seine einzigartigen Techniken einweihen.

Für Tierschutzorganisationen ist die Europatournee Millans alles andere als ein Grund zum Aufatmen. Sie sind besorgt, und der Schweizer Tierschutz STS hat gemäss einem Bericht der SonntagsZeitung vom Zürcher Veterinäramt gar verlangt, Millan mit einem Auftrittsverbot in Zürich zu belegen.

Veraltet, gewalttätig, gefährlich
Laut STS verwendet oder propagiert Millan Erziehungsmethoden wie Drohen und Würgen und setzt Hilfsmittel wie Strom-, Stachel- oder Würgehalsbänder ein, die in der Schweiz verboten sind. Das sei völlig veraltet und könne dazu führen, dass der Wille von Hunden gebrochen werde oder dass das Tier aggressiv werde.

"Wer bei uns verbotene und verpönte Praktiken vertritt, ist kein Vorbild und sollte daher auch nicht auftreten dürfen", zitiert die SonntagsZeitung Julika Fitzi vom STS. In Österreich hat kürzlich auch die Tierschutzorganisation Vier Pfoten vor den "veralteten, teils gewalttätigen und gefährlichen" Methoden Millans gewarnt - und zum Boykott seiner in Wien geplanten Show aufgerufen.

Die Organisationen berufen sich in ihrer Kritik vor allem auch auf Gutachten und Untersuchungen der Europäischen Gesellschaft für klinische Tier-Verhaltensforschung und der amerikanischen Veterinary Society of Animal Behaviour. Diese kamen im Jahr 2009 zum Schluss, Millans Methoden machten Strafen als Erziehungsmethoden populär. Wenn sich aber ein Hund schlecht verhalte, sei dies häufig gerade auf Angst zurückzuführen.

Nur bei aggressiven Hunden
Millan hat sich immer mit dem Hinweis gerechtfertigt, er wende umstrittene Methoden nur bei aggressiven und vernachlässigten Hunden an. Berühmt und reich geworden ist der in Mexiko geborene Hundetrainer mit seiner Fernsehsendung "Dog Whisperer mit Cesar Millan" (deutsch: Der Hundeflüsterer), die über Jahre lief und in mehr als 80 Ländern ausgestrahlt wurde.

Das Zürcher Veterinäramt hat noch keinen Entscheid zum Begehren des Schweizer Tierschutzes gefällt. Laut der SonntagsZeitung ist nicht einmal sicher, ob Millan eine Bewilligung für seinen Auftritt in der Schweiz benötigt: Auftritte mit Haustieren sind nur bewilligungspflichtig, wenn die Tiere für Werbung eingesetzt werden.

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Kommentare (20)

Farkas Laci am 14.07.2014 um 14:22 Uhr
Liebe Tierschützer und Co!
Erwartet Cèsar Millan mit Sehnsucht. Behaltet ihm in der Schweiz und bittet ihn Euch zurecht zu weisen, er macht das sicher gut und ohne Elektroschock.

Melanie R. am 29.06.2014 um 13:58 Uhr
Der Mensch ist vollkommen unqualifiziert. Das zeigt er innerhalb kürzester Zeit, wenn er den Kontakt zu den Tieren aufnimmt. Daher überrascht es mich um so mehr, dass Hundehalter diese Sendung überhaupt verfolgen und gut finden. Diese Tierquälerei, die er predigt, ist nicht zu ertragen und letztlich nur mit Kopfschütteln zu verfolgen.
Der TV-Sender sollte diese Sendung absetzen und keine Plattform für selbsternannte Hundeversteher geben.


Katja W. am 03.06.2014 um 19:39 Uhr
Ich habe mir mal ein paar Folgen angeschaut um zu sehen ob Millan wirklich ist, wie er von dem meisten Tierschützer beschrieben wird und ich muss sagen.... das Stimmt alles nicht!! Millan sagt immer wieder das er die Hunde nicht verletzt, und es gibt immer wieder hinweise darauf, das man sein seinen Methode nicht ohne den rat eines Fachmanns anwenden sollte! Er kümmert sich um die Hunde und auch um ihre Besitzer, was ich sehr gut finde. Ich selber habe drei Hunde erzogen und das geht gleich an Bianca N :
EIN HUND BRAUCHT EINEN RUDELFÜHRER, den sonst tanzt er dir auf der Nase herum!!!

Guido Gyssler am 19.05.2014 um 13:09 Uhr
TIERSCHUTZ? oder einfach nur eine Schlagzeile für den Schweizer Tierschutz STS ?
Ich kann das nicht verstehen! Da ist mal jemand, der selbst am TV eine Ausstrahlung hat, die man fühlen kann, und auf einfache und ruhige Art mit Hunden umgehen kann. Es ist einfach schön zu sehen, wie Cesar Millan arbeitet. Ich würde, seine Show in Zürich besuchen, wenn ich könnte.
Geht doch einfach hin nach Zürich, an die Show von Cesar Millan, un lasst Euch von seinem Wirken überzeugen.
Diejenigen, die seine Methoden als veraltet und brutal abtun, haben mit Sicherheit noch niemals eine live Show mit ihm gesehen.
Ich trainiere selbst Hunde für spezielle Einsätze, und ich weiss, dass ich mit der Art von Cesar schon einige Situationen meistern konnte.
Einen Menschen und seine Praktiken nur zu verurteilen weil er durch TV-Shows berühmt geworden ist, oder irgendwelche Organisationen sich immer noch hinter ihren verstaubten Vorstellungen über Hundetraining/Ausbildung, verstecken wollen, das finde ich einfach falsch, aber leider nur allzu typisch für unsere Welt der uneinigen Hundetrainer und alles-wissenden Hundehalter..
Jemand wie Cesar, ist erfolgreich mit dem was er tut, denn er macht es sehr sehr gut und mit viel Liebe und Verständnis für die Hunde und deren Halter, und das müssen und sollten wir neidlos anerkenne, und von Ihm lernen, nicht ihn verurteilen.
Ich wünsche allen viel Freude und Spass, die die Möglichkeit haben im Oktober 2014 im Hallenstadion Zürich die Show von Cesar Millan besuchen zu dürfen.
Ich freue mich auf weitere Sendungen mit dem "Dog Whisperer Cesar Millan".
Guido Gyssler
SKN Trainer und Hundetrainer aus Freude

silvie am 16.05.2014 um 21:53 Uhr
Es ist immer leicht über jemanden zu lästern. Viele Neider, leider. Aber in der Schweiz macht man lieber eine Liste wegen gefährlicher Hunde, und leider werden auch in der Schweiz viele Listenhunde einfach eingeschläfert, nur weil sie im falschem Pelz sind. Weil kein "Listenhund" hat eine Chance vermittelt zu werden. Nicht so lange es diese Gesetze gibt. Viele Mensch würden gerne so einen Hund aus dem Tierheim holen, jedoch bekommen sie in ihrem Kanton keine Haltebewilligung. Uns warum setzt sich der STS nicht endlich dafür ein..... dass diese Rasselisten wieder verschwinden. Hund ist Hund.

Ursula am 13.05.2014 um 10:48 Uhr
Ich habe meine Tickets schon. Ich freue mich sehr auf den Auftritt. Ich sehe jeden Sonntag die Sendungen auf sixx. Ich habe von ihm noch nie eine Sendung gesehen wo er Strom-, oder Stachelhalsbänder einsetzt. Ich weiss gar nicht wie die Leute darauf kommen. Er benutzt meist diese kleinen dünnen Leinen und zerrt auch nicht an den Hunden herum. Ich habe schon sehr viel gelernt und freue mich riesig. Bis im Oktober dann.

Julian Wolf am 13.05.2014 um 00:32 Uhr
Der Kommentar von Bianca N ist interessant:
EURE HUNDE BRAUCHEN KEINEN RUDELFÜHRER SONDERN EINEN FREUND!

Stimmt, das hätte ich doch glatt übersehen. Rudelführer, das ist ein Veraltetes Konzept, was vielleicht mal in den frühen Phasen der Evolution eine Bedeutung hatte. Zugegeben: Tatsächlich geht die Wissenschaft von dem Begriff des "Rudels" weg und hin zur "Gruppe".

Doch "Freund", ja, das ist sicherlich das wichtigste Bedürfnis, was Hunde in der Neuzeit haben! Ich sehe immer wieder, wie "freundlose" Hunde sich mit anderen zusammentun und dann ein unzertrennliches Pärchen bilden.

In Zeiten von Begriffen wie "Monogamie" oder "Eheversprechen" sollten wir aufhören, unsere Hunde so zu behandeln, wie als wären sie Tiere, sondern Ihnen all das geben, was wir auch haben. Hunde müssen vor allem Fernsehen dürfen, müssen Ihre Rechte vor Gericht einklagen können und so weiter.

Wo kämen wir denn da hin, wenn Hunde sich in ein Rudel einordnen wollen würden, in den Zeiten, wo wir ganz eigene, menschliche Anforderungen haben?

Nicht, daß ein Rudel/eine Gruppe bei Hunden deutlich besser funktioniert als so manch eine Ehe ...

Und dann ist da noch Sabrina, die "Verhaltenstherapeutin":

Natürlich habe ich mich mit Seligman beschäftigt. Er hat viel an Hunden geforscht und das dann auf Menschen übertragen. Das Konzept der Hilflosigkeit ist sicherlich auf viele Lebewesen übertragbar.

Doch ... bei der Erlernten Hilflosigkeit geht es darum, einem Lebewesen die Optionen zu nehmen, bis es keinen eigenen Willen mehr hat, und diesen Effekt dann zu generalisieren. Im Fall von Cesar Millan sehe ich nicht, wo die Erlernte Hilflosigkeit zum Ausdruck kommen sollte.

Er schränkt das Verhalten gezielt da ein, wo es von Ihm unerwünscht ist, lässt aber in anderen Bereichen alles offen. Genau das, die fehlenden Optionen, wären für eine erlernte Hilflosigkeit ja wichtig.

Daher finde ich das Geschwafeln von "Pseudowissenschaft" sehr seltsam: Von Seligman haben Sie offenbar nicht sooo viel Ahnung, warum zitieren sie Ihn dann?

Vielleicht mag es ja daran liegen:
Wenn andere, egal ob Hundetrainer oder Therapeuten, populär und erfolgreich werden, dann fühlen sich die weniger populären "hilflos" und neigen irgendwann zu agressivem Verhalten.

Wie wäre es denn mal mit einem "Anti-Aggressions-Training" für Hunde-Trainer-Hasser? Ich meine ... ich kenne KEINEN erfolgreichen Hundetrainer, der nicht angeblich soooo schrecklich arbeitet.

Wenn ich jedoch jeden Tag mit meinem Hund rausgehe, dann treibt es mir die Tränen in die Augen, wie wenig Ahnung die meisten Menschen von Ihrem eigenen Hund haben ...

Alles Liebe, Julian Wolf!

Evelyn B am 09.05.2014 um 09:48 Uhr
@Anita G: wenn alle Hundehalter auch das tun würden, was man müsste, wenn man sich einen Hund anschafft ( und diese Liste wäre sehr lang) hätten wir solche Fälle gar nicht und bräuchten keine Hundetherapeuten wie Cesar M. Aber da ja offensichtlich rund 70% aller Hundehalter einfach nur so einen Hund kaufen weil jeder einen haben muss, egal ob gross oder klein) und dann voll überzeugt sind, dass 1 Erziehungskurs und danach ein Hundelebenlang vielleicht 1-2x Tag kurz gassigehen dem Hund reicht, der sollte sich lieber eine Hauskatze oder ein Meerschweinchen zulegen. Denn Hunde brauchen Beschäftigung, körperlich und geistig je nach Rassegenetik, und das tagtäglich mind. 2-3 Stunden, 7 Tage die Woche, bei Jedem Wetter und das 10-15 Jahre lang !!!!! Das es einen Cesar gibt, der sich auch solch aggrediven Redzone"Fällen" annimmt, wo diverse andere Hundetrainer einschläfern oder einfach Leinenzwang und einen Maulkorb raten, spricht da ja wohl für sich, weil die sich an diese gar nicht heranwagen würden! Lieber mal überlegen, wem man alles den Hund wieder wegnehmen sollte, bevor es einen Millan überhaupt braucht. Diese Liste wäre sicher endlos.....

Morri am 06.05.2014 um 19:26 Uhr
und selbst essen die Schweizer Hunde und Katzen was soll man da noch dazu sagen.Oo

Pia Kräuchi am 05.05.2014 um 09:51 Uhr
Wenn ich hier die Kommentare der Befürworter lese kriege ich Gänsehaut. Ich hoffe nur, dass ihr, welche seine tierquälerischen Methoden anwendet bei Ihm persönlich einen Kurs gemacht habt, denn Nachahmen aus Sendungen und Büchern ist schlicht ein Blödsinn! Die Hunde die von ihm "erzogen" werden sind gebrochene Seelen, die sind nur aus Angst vor weiterer Gewalt so "brav". Ich habe übrigens genug Sendungen von ihm gesehen um zu urteilen was ich davon halte und nie im Leben würde ich meinen Hund nach seinen brutalen Methoden mit Stachel-, Würg- und Elektroschockhalsbändern, Schlägen usw. erziehen. Ich verstehe keinen seiner Befürworter! Diese Art von Erziehung ist Tierquälerei und sollte verboten werden!

Manuela G. am 04.05.2014 um 15:05 Uhr
Ich hoffe SDS hat Erfolg mit seinem Anliegen. Leichtgläubig, unwissenden oder auch an schnellem Erfolg interessierte Menschen werden manipuliert und probieren seine Methoden an ihren eigenen Hunden aus.
Schon schlimm genug wieviele Hunde CM in seine Finger bekommt, so wird das ganze noch potenziert.
Gutes Hundetraining funktioniert nicht in einer Stunde und duch ein bisschen tschhhhhh und so. Auch die so oft als Rechtfertigung genannten agressiven Hunde können anders trainiert werden. Druck erzeugt Gegendruck und die in erlernte Hilflosigkeit gefallenen, angeblich nun entspannten Hunde sind weithin tickende Zeitbomben. Sie haben kein Altnativvehalten gelernt. Eigentlich haben sie gar nichts gelernt, schade und sehr gefährlich.

Kerstin H. am 04.05.2014 um 14:45 Uhr
Man kann wirklich nur hoffen, das CM nicht kommt. Wer mit solch aversiven Mitteln arbeitet, Teletakt und Stachler, die Hunde tritt und noch mit der uralten Rudeltheorie aufwartet, ist ein Tierquäler und sollte sich dringend mal weiterbilden. Schlimm das seine Serie noch nicht abgesetzt wurde und die Leute diesen Schwachsinn auch noch an ihren Hunden ausprobieren.

Sabrina am 04.05.2014 um 13:29 Uhr
Naja man muss auch Fusstritte, würgehalsbänder etc. gut finden um ihn zu mögen! sarkasmus... und die meisten oder eigentlich fast alle seiner Methoden sind bei uns Verboten! Er hängt auch schon mal hunde an dünnen würgehalsbändern auf bis sie erstickungssymptome zeigen und dann wenn der hund sich hinlegt aus reiner angst und erschöpfung dies als entspannung verkauft! Wer etwas über die erlernte Hilflosigkeit weiss aber was da passiert! Ich bin Verhaltenstherapeutin und habe viele viele Sendungen und Artikel über ihn gesehen und studiert! Und es ist absolut wiederlich was er da öffentlich praktiziert und als fundiertes Wissen weitergibt! Wer noch an Rudelführer als Mensch glaubt und denkt das ich mit druck und Gewalt Aggression "therapieren", respektiv in seinen Worten "rehabilitieren" kann, der glaubt vileicht auch noch an die Zahnfee. Aber es ist leider so dass mann laien mit gespickten pseudowissenschaftlichen Analysen beeindrucken kann, unterstrichen mit Hollywoodgetöse und marketing! Sein Kann hunde nicht einschätzen und befindet sich mit seinem Wissen im Steinzeitalter. Er soll von mir aus weiterhin seine Spenden machen und Hundeorganisationen unterstützen aber mehr auch nicht.

Anita G. am 04.05.2014 um 13:19 Uhr
Sehr guter Artikel ! Es ist für mich unverständlich wie ein Hundehalter die Techniken von CM seinem Hund antun kann. Wenn man die Hunde in der Sendung einmal genau anschaut sieht man wie verunsichert und hilflos die Hunde sind. Er sagt immer er arbeitet vor allem mit den Menschen. Warum tracktiert er dann die Hunde ? Warum kickt er dann die Hunde in die Lende und nicht den Halter ? Warum legt er dann dem Hund eine Würgeschlinge um den oberen Halsbereich ? Alles immer schòn garniert mit den Worten Energie, psychologisch, Rudelführer und weiterem Blödsinn. Cesar Millan ? Nein danke !!!

Luz am 04.05.2014 um 13:00 Uhr
Ich freue mich über diesen kritischen Artikel (Danke an Tierwelt :-) ) und würde ein Auftrittverbot absolut befürworten. Millans "Methode" ist keine Methode, sondern eine systematische Einschüchterung und Gewaltanwendung. Es gibt hinreichend Videos, Links und Analysen von seriösen Hundeexperten dazu, obwohl Empathie eigentlich reichen sollte wenn man die Videos einmal genau anschaut. Hunde sind lebende und fühlende Säugetiere. Veraltet ist die Methode selbstverständlich, denn sie "stützt" sich auf die längst überholte Dominanztheorie (die vor Jahrzehnten aufgestellt wurde anhand von in Gefangenschaft lebenden Wölfen). Auch das Lernen über Strafe und Meideverhalten (= eine Handlung wird aus Angst vor zB Schmerz nicht mehr ausgeführt, wie beim Leinenführigkeitstraining mit Stachelhalsband. Oder die Vergesellschaftung mit einer Katze mit Elektroshocks) ist grausam und veraltet. Liebe Leser, wie würden Sie lieber lernen (und auch besser!)? Wenn ihnen jemand bei jeder falschen Antwort in die Seite kneift -oder ihnen eine Schlinge um den Hals legt und zuzieht - oder indem jemand sie für das Richtige lobt und freundlich motiviert? Was davon macht mehr Spaß, dem der lernt sowie dem, der es beibringen soll? Was stärkt wohl das Vertrauen in den anderen und seine eigenen Fähigkeiten mehr?

Eva Windisch am 04.05.2014 um 12:37 Uhr
Seien Befürworter berufen sich drauf, dass seine Methoden funktionieren. Ja, das tun sie! Aber um welchen Preis? Mit Gewalt, Folter und Unterdrückung macht man Menschen und Tiere gefügig. Milans Theorien über Rudelverhalten sind so veraltert wie die Tatsache, das Spinat viel Eisen enthält. Wölfe und Hunde sind hochsoziale Rudeltiere, die ein Miteinadner und kein Gegeneinander bilden. Traurig, dass die Beführworter nie erfahren werden, wie wunderbar es ist, mit einem Hund eine tiefe, innnige, vertrauensvolle Freundschaft zu führen. Sie führen eine ständige Krieg mit dem besten Freund des Menschen, weil ihnen die Worte Dominanz und Rudelführer eingebläut werden.
Wann wird dieser Spuk endlich aufhören?

http://klartexthund.blogspot.de/2014/04/das-rudel-und-die-rudelfuhrer.html?spref=fb

www.mithundensein.de

Bianca N am 04.05.2014 um 12:35 Uhr
Hoffentlich darf er nicht auftreten. Seine Methoden sind veraltet und einfach nur gefährlich! Es ist schon längst bewiesen, wie Hunde am besten lernen und geführt werden wollen... Wieso versteht es niemand? EURE HUNDE BRAUCHEN KEINEN RUDELFÜHRER SONDERN EINEN FREUND!

Irene am 28.04.2014 um 20:48 Uhr
Was soll das, ich sehe und höre jeden Tag , unerzogene Hunde, schreiende Leute und Cesar Milan ist die Ruhe selbst, kommt mit
jedem Hund klar, einfach super, habe auch schon viel dazu gelernt,
wir hätten viel weniger Probleme in der Schweiz, hätten wir so einen Hundeflüsterer, also bis im Oktober, ich freue mich

sonja c. am 25.04.2014 um 18:34 Uhr
Das ist wirklich ein Mist. Cesar Millan ist an jedem Hund aufrichtig Interessiert.Wenn dieser noch so aggressiev ist. Seit ich seine Methode bei meinen Hund anwende und ich die Rolle als Rudelführer über nehme,ist alles viel besser. Ich empfehle jedem,auch allen die keinen Hund haben,seine Bücher zu lesen.Ich finde ihn SUPPER. Nicht urteilen bevor man ihn nicht kennt!!!!,

monica b. am 23.04.2014 um 11:41 Uhr
So ein Mist. Cesar Millan ist einer der besten Hunde-Trainer der Welt. Seine Methoden sind gar nicht veraltet und er ist konsequent und trotzdem lieb mit den Hunden. Er kann aggressive Hunde an die Leine nehmen bei denen die sogenannten eigenen Rudelfuehrer sich nicht getrauen. Habe auch schon einige Sachen ausprobieret und es hat super geklappt, vorausgesetzt, man bleibt auch dran!!! Ich finde ihn"SPITZE"!!! Lasst ihn bei uns ruhig ins Hallenstadion rein! Zuerst zusehen und sich dann erst ein Urteil bilden, ok?!?

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