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Deutschland

Polizei erwischt rasenden Papagei in 30er-Zone

Wildtiere | Donnerstag, 12. Mai 2016, sda/afp/msi

Die Polizei in Rheinland-Pfalz hat einen tieffliegenden Papagei als Temposünder überführt. Er flog in der 30er-Zone in die Radarfalle.

Bei einer Geschwindigkeitskontrolle in Zweibrücken löste zum Erstaunen der Polizisten am Donnerstag die Messanlage aus - obwohl weit und breit kein Auto zu sehen war. Nach Polizeiangaben zeigte sich erst beim Blick auf das Beweisfoto, dass es sich bei dem vermeintlichen Verkehrssünder um einen flinken Vogel handelte.

Der Papagei hatte demnach im Tiefflug die Kontrollstelle mit 43 statt der erlaubten 30 Stundenkilometer passiert und prompt die Kamera ausgelöst. «Von wem das fällige Verwarnungsgeld in Höhe von 15 Euro entrichtet wird, steht derzeit noch nicht fest», hiess es im Polizeibericht.

Bei dem Papagei handelt es sich um einen Halsbandsittich. Die Art macht sich seit längerem in Deutschland breit und ist seit 2008 auch in Zweibrücken heimisch. Im Rosengarten-Park der Stadt lebt eine grössere Population.

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