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Staupe-Virus

Kranke Füchse auch im Kanton Graubünden

Wildtiere | Montag, 9. April 2018, sda/msi

Auch im Kanton Graubünden sind Füchse an der Staupe erkrankt. Die Virusinfektion befiel bereits Tiere in benachbarten Regionen. Keine Gefahr einer Erkrankung besteht für Menschen.

Nachdem das Staupe-Virus bereits im Kanton St.Gallen und im Fürstentum Liechtenstein aufgetaucht war («Tierwelt Online» berichtete), sind in den vergangenen Wochen auch infizierte Füchse im Bündnerland nachgewiesen worden. Wie das Amt für Jagd und Fischerei mitteilt, handelt es sich bei den betroffenen Gebieten um das Churer Rheintal, Davos und die Mesolcina. Sieben Fälle seien festgestellt worden, heisst es auf Nachfrage der Nachrichtenagentur sda.    

An der Virusinfektion erkrankte Füchse wurden entweder schon tot aufgefunden oder mussten erlegt werden. Gemäss Amtsangaben fallen erkrankte Tiere durch ein verändertes Verhalten auf. Sie verlieren die Scheu oder halten sich tagsüber in der Nähe von Siedlungen auf. Auffällige Tiere sollten der Wildhut gemeldet werden.    

Noch keine Übertragung auf Haushunde  
Die hochansteckende Viruserkrankung befällt vor allem Hunde- und sogenannte Marderartige, also Dachse, Marder, den Iltis oder das Wiesel. Für Hunde endet die Krankheit meist tödlich. Die Übertragung geschieht meistens durch direkten Kontakt oder indirekt über das Futter.    

Eine Übertragung von Wildtieren auf Haushunde wurde bislang nicht beobachtet, kann aber laut Amtsangaben nicht ausgeschlossen werden. Hunde können mit rechtzeitiger Impfung geschützt werden, was Haltern empfohlen wird.

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