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Tierhaltung

Schweizer Tierschutz lobt Zirkus Knie

Zoo | Donnerstag, 12. Juni 2014, pd/nsn

Der Zirkus Knie gehe gut mit seinen Elefanten um, sagt der Tierschutz. Auch die anderen Schweizer Zirkusse schneiden im neuen Tierschutzbericht gut ab. Kritisiert werden hingegen die gesetzlichen Ausnahmeregelungen.

Indische Elefanten seien nur mit enormem Aufwand einigermassen artgerecht zu halten, schreibt der Schweizer Tierschutz (STS) in einer Medienmitteilung vom Freitag. Der Zirkus Knie halte und beschäftige die Tiere jedoch vergleichsweise gut. Die Elefantenhaltung sei unter diesen Umständen tolerierbar.

Seit sieben Jahren bewertet der STS diejenigen Schweizer Zirkusse, die Tiere auf Tournee mit sich führen. Die Besuche des bei den Zirkusunternehmen erfolgten angemeldet. Der Trend, sich auf das Mitführen einiger weniger Haus- und Nutztiere zubeschränken und auf die Haltung problematischer Arten wie Grosskatzen, Seelöwenoder Affen zu verzichten, sei zu begrüssen, schreibt der STS im diesjährigen Bericht.

Erstmals Kleinzirkusse bewertet
Erstmals wurden auch die Kleinzirkusse «Circus Maus» und «Islikers Tiershow» bewerten. Sie würden zeigen, dass auch mit einfach zu haltenden Nutz- oder Haustieren eine attraktive Show möglich sei. Auch den übrigen besuchten Zirkussen Knie, Nock, Royal, Gasser-Olympia, Harlekin, Helvetia und Stey stellt der STS ein gutes Zeugnis aus. Schwerwiegende Verstösse gegen die Schweizer Tierschutzbestimmungen seien nicht beobachtet worden.

Kritisiert wird im Bericht, dass für Zirkusse gesetzliche Ausnahmeregelungen gälten. Gemäss dem STS bilden die bestehenden Minimalvorschriften für Gehegeflächen die Grenze zur Tierquälerei.

Zum Zirkusbericht des Schweizer Tierschutz

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