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Raubkatze in der Grossstadt

Puma unter Verdacht: Toter Koala in L.A.

1 Kommentare Zoo | Freitag, 11. März 2016, sda/dpa / nsn

Der mysteriöse Tod eines Koalas aus dem Zoo von Los Angeles geht möglicherweise auf das Konto eines bekannten Pumas. Das Tier wurde in der fraglichen Nacht von einer Überwachskamera gefilmt.

Exakt in jener Nacht Anfang März, in welcher der übel zugerichtete Leichnam eines toten Koalas 400 Meter vom Los Angeles Zoo entfernt entdeckt wurde, erfasste eine Überwachungskamera den weit über die Stadt hinaus bekannten Puma P-22. Dieser Puma stromert gewöhnlich durch den zentral gelegenen Griffith Park und ist so etwas wie das inoffizielle Maskottchen von Los Angeles, seit er es irgendwie aus den dreissig Kilometer entfernten Bergen über zwei 8-spurige Highways in die Stadt geschafft hatte.

Ein Bild von P-22 ging 2013 um die Welt, als ein Fotograf den Puma vor dem hellerleuchteten Hollywoodschriftzug ablichten konnte. Seit längerem wird in Los Angeles diskutiert, ob ein Puma in einem populären Park einer so grossen Stadt eine gute Idee ist. Pumas wiegen bis zu 80 Kilo. Zu P-22 gibt es einen Twitter-Feed, ausserdem hat er einen Fanclub.

«Welches Raubtier auch immer den Koala getötet hat – wir müssen P-22 auf jeden Fall in eine sicherere Region umsiedeln, wo er herumstreunen kann, ohne mit Menschen in Kontakt zu kommen», sagte Mitch O'Farrell von der Stadt Los Angeles der L.A. Times. Der Griffith Park ist mit gut 17 Quadratkilometern einer der grössten in Los Angeles. Er liegt einen Steinwurf von Hollywood entfernt und ist sehr beliebt bei Fahrradfahrern und Wanderern.

Das Video der Überwachungskamera:

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Kommentare (1)

Pfoffie am 11.03.2016 um 11:37 Uhr
Der Puma sieht schuldig aus.

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