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Raubtierpark-Räumung

René Strickler reicht Beschwerde ein

Zoo | Dienstag, 3. Mai 2016, sda

Mit einer Beschwerde an das Solothurner Obergericht wehrt sich René Strickler gegen die drohende Zwangsräumung seines Raubtierparks in Subingen SO. Ob die Beschwerde eine aufschiebende Wirkung hat, ist zunächst unklar.

Strickler sei mit dem Urteil des Amtsgerichts Bucheggberg-Wasseramt nicht einverstanden, sagte ein Sprecher des Obergerichts am Dienstag auf Anfrage und bestätigte eine entsprechende Meldung von Radio 32. Man werde die eingegangene Beschwerde studieren und über das weitere Vorgehen entscheiden.

Das Amtsgericht hatte die Frist für die Räumung des Raubtierparks auf den 14. Juli festgesetzt («Tierwelt Online» berichtete). Die im Park lebenden Kleintiere sollen gemäss Amtsgericht bereits bis zum 16. Juni einen anderen Platz gefunden haben.

Auf dem Gelände des Raubtierparks leben insgesamt 18 Löwen, Tiger und Pumas. Das Land, auf dem sich der Park befindet, gehört der Solothurner Immobiliengesellschaft Espace Real Estate AG.

Land für 14 Millionen zu haben
In einem Vergleich mit der Landbesitzerin hatte sich Strickler verpflichtet, bis Ende 2015 das Areal geräumt zu haben. Ursprünglich war ihm das Gelände im September 2008 gekündigt worden. Er erhielt zwei Mieterstreckungen.

Gemäss Espace Real Estate besteht im Grundsatz die Möglichkeit, dass Strickler das Gelände kaufen kann. Der Preis beträgt rund 14 Millionen Franken. Der Raubtierpark-Betreiber versicherte wiederholt, er werde das Geld bald beisammen haben.

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