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Einer erschossen

Basler Löwen im Zoo von Leipzig ausgebrochen

Zoo | Donnerstag, 29. September 2016, sda/afp/msi

Im Zoo von Leipzig sind am Donnerstag zwei Löwen aus ihrem Gehege entkommen. Stunden später musste einer der zwei Löwen aus Sicherheitsgründen erschossen werden, weil die Narkose nicht gewirkt hatte.

Das andere Tier konnte in das Gehege zurückgedrängt werden, wie eine Zoosprecherin sagte. Die beiden Etosha-Löwen waren am Morgen ausgebrochen, bevor der Zoo öffnete.

Es wurde umgehend ein Notfallplan ausgelöst. Eine Gefahr für Besucher bestand nicht. Mitarbeiter des Zoos hatten in Zusammenarbeit mit der Polizei versucht, die Tiere wieder einzufangen. Laut einem Bericht der «Leipziger Volkszeitung» sagte Zoodirektor Jörg Junhold, dass die Rettungskette des Zoos lückenlos gegriffen habe und dass die Tiere in einem begrenzten Gebiet hätten gesichert werden können. Sie hätten sich nur etwa zwanzig Meter von der Löwenanlage wegbewegt und sich dann verängstigt wieder zurückgezogen. Wie sie es geschafft haben, sich aus dem Freigehege zu befreien, ist unklar. Der Zoo blieb vorübergehend geschlossen.

Die beiden männlichen Junglöwen Motshegetsi und Majo waren erst am 13. August aus dem Basler Zolli nach Leipzig gekommen. Sie kamen Ende Mai 2015 als Teil eines Trios in Basel zur Welt («Tierwelt Online» berichtete). Der Bruder der beiden lebt noch im Zolli, für ihn wird noch ein Platz gesucht.

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