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Ausflugstipp: Wien

Bald gibt’s Elefanten-Nachwuchs

Zoo | Freitag, 29. März 2019 08:23, Tiergarten Schönbrunn/lni

Der Bauch ist kaum noch zu übersehen: Das Elefanten-Weibchen Numbi im Tiergarten Schönbrunn in Wien ist trächtig. Die Freude im Zoo ist gross.

Elefantengeburten sind etwas Besonderes, vor allem im Zoo. «Elefanten haben eine Tragzeit von rund 22 Monaten. Entsprechend groß ist die Schwankungsbreite, was den Geburtstermin betrifft. Etwa Mitte Juli wird es soweit sein», erklärt Dagmar Schratter, Direktorin des Tiergartens Schönbrunn, in einer Medienmitteilung vom Donnerstag.

Vom Verhalten her sei Numbi trotz Trächtigkeit unkompliziert wie immer. Üble Launen oder ungewöhnliche Vorlieben beim Futter habe sie nicht. «Sie hat aber schon ordentlich an Gewicht zugelegt und wiegt etwa 2,5 Tonnen. Numbi hat bereits zwei Jungtiere zur Welt gebracht, Kibo und Tuluba, und ist eine erfahrene Mutter», wird Revierleiter Andreas Buberl zitiert. Er hat mit seinen Kollegen natürlich ein besonderes Auge auf sie hat.

Erinnerungen an die kleine Iqhwa
Wie der Tiergarten Schönbrunn weiter schreibt, liegt die letzte Elefantengeburt im Zoo fast sechs Jahre zurück. Am 4. September 2013 sorgte die Geburt der kleinen Iqhwa für eine weltweite Sensation. Sie war das erste Jungtier, das durch künstliche Besamung mit tiefgefrorenem Sperma eines Wildbullen gezeugt wurde. Dies sei nun gemeinsam mit den Experten des Leibniz-Institut für Zoo-und Wildtierforschung (IZW) erfolgreich wiederholt worden.

Erinnerungen an Iqhwa: Die letzte Elefantengeburt im Tierpark Schönbrunn liegt sechs Jahre zurück (auf dem Bild: die kleine Iqhwa im Alter von wenigen Tagen). (Foto: Daniel Zupanc/Tiergarten Schönbrunn)

 

Laut des Tiergartens Schönbrunn lebt der Vater dieses Jungtieres in Südafrika. Direktorin Schratter sagt in der Medienmitteilung dazu: «Elefanten sind bedroht und Zoos weltweit bemühen sich um ihren Erhalt. Diese Methode bietet die Chance, im Sinne des Artenschutzes den Genpool der Elefanten in Zoos zu bereichern.» Der Tiergarten schickt einen Tipp der Tierpfleger hinterher: «Wenn man auf der Seite genau schaut, sieht man das Kleine im Bauch der Mutter mit etwas Glück sogar treten.»

 

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