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Tierschutz

Bundesrat hält an Primatenversuchen fest

17 Kommentare Nutztiere | Donnerstag, 25. Februar 2016, sda

Belastende Tierversuche an Primaten sollen in der Schweiz weiterhin erlaubt sein. Der Bundesrat stellt sich gegen ein Verbot.

Mit einer Motion möchte Nationalrätin Maya Graf (Grüne/BL) belastende Tierversuche an Primaten verbieten. Sie befürchtet, dass die Zahl der Versuche in den nächsten Jahren sonst zunimmt, weil Primaten mit neuen Verfahren einfach und schnell gentechnisch verändert werden können. Für die Tiere sie nicht nur der Versuch belastend, sondern auch die überhaupt nicht artgerechte Haltung. Oft müssten Tiere dadurch monate- oder jahrelang leiden. Und die Übertragbarkeit der Erkenntnisse auf den Menschen sei meist fragwürdig.

Der Bundesrat beantragt dem Parlament aber, die Motion abzulehnen. In seiner am Donnerstag veröffentlichten Antwort hält er fest, in den letzten zehn Jahren sei die Zahl der in Tierversuchen eingesetzten Primaten gesunken. Im Jahr 2014 seien noch 251 Primate verwendet worden. Davon seien 131 Tiere belastenden Versuchen ausgesetzt gewesen.

Die verschiedenen Arten unter den Primaten seien evolutiv unterschiedlich entwickelt, argumentiert der Bundesrat weiter. Häufig würden kleine Makakenarten oder Marmosetten als Versuchstiere gehalten. Für deren Haltung gebe es Mindestanforderungen. Belastende Versuche mit grossen Menschenaffen würden in der Schweiz hingegen seit Jahren nicht mehr durchgeführt. Und Tierversuche seien generell nur zulässig, wenn die Belastung des Tieres durch überwiegende Interessen gerechtfertigt werden könne.

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Kommentare (17)

Lilla Jenzer am 04.03.2016 um 22:21 Uhr
Manchmal frage ich mich was wir für 7 herzlose Tr..... In Bern haben . Zu dem weiss mittlerweile jeder dass Tierversuch nichts bringen . Aber man könnte Die Versuche doch an unseren POLITIKERN machen !

Manuela Müller am 04.03.2016 um 13:43 Uhr
Es ist schon lange bewiesen,das Tierversuche völlig unsinnig sind.Hier geht es nur noch um Profit und Perversionen sogenannter Wissenschaftler!

Edith Schleisser am 04.03.2016 um 13:30 Uhr
Tierversuche sind überholt. Sollte die Schweiz wirklich so hinterherhinken mit dem Fortschritt?

Talbot Jacqueline am 04.03.2016 um 07:42 Uhr
Da werden wiedermal die Interessen einer 'Elite', der Forscher/Wissenschaftler, über die Interessen des Volkes, unsere Gesundheit, und anderer Lebewesen gestellt. Wie durch den LSCV aufgedeckt werden in der Schweiz 70% der Forschungsgelder alleine für Saläre der Forscher ausgegeben! - Wie sollten, denn die 'armen' sonst ihr Geld verdienen, wenn sie nicht an Primaten rumpöbeln dürfen und mit potentiellen Erkenntnissen argumentieren??
Das schlimmste ist, dass die Wissenschaft schon lange weiss, dass solche Erkenntnisse aus Tierversuchen nicht auf den Menschen übertragbar sind! Aber wer weiss, vielleicht hat ja dann wieder einer Glück und der Zufall will es, dass der Menschliche Organismus in einem bestimmten Fall doch noch gleich reagiert und dann wird das wieder ganz gross hervorgehoben werden! Und wenn nicht, ist es für die ja nicht so schlimm, sie haben trotzdem ihren guten Lohn.
Nein also ehrlich, es ist Zeit aufzuwachen… und zu sehen, dass trotz oder gerade wegen Tierversuchen in der Medizinischen Forschung immer wieder Menschen ihr Leben lassen müssen.
Gerade am 15. Januar 2016 hat der Tod eines Mannes während einend Medikamenten-Versuches in Frankreich Bestürzung ausgelöst, mindestens zwei weitere tragen unwiderrufliche Hirnschäden aus diesem davon - das Medikament wurde gemäß Aussage des Französischen Gesundheitsbeamten vorher 'ausgiebig an Tieren erprobt. - Und die neuste Katastrophe kommt knapp ein Monat danach: Die Sunday Times und Seattle Times berichten, dass mehrere Menschen während der Versuchsphase 3 für das neue Medikament Pacritinib 'des Konzerns CTI BioPharm an Hirnblutungen und Herzversagen gestorben sind. Wieviele es genau sind sei noch ein Geheimnis.. ein Engländer wurde bestätigt und Aerzte aus einem Dutzend anderen Ländern, die mit der Abgabe des Medikamentes an Patienten beauftragt waren, hätten von einer erheblichen Anzahl Todesfällen berichtet!
http://www.thesundaytimes.co.uk/sto/news/article1672768.ece
Wer französisch spricht, der sollte sich die Dokumentation 'Bye Bye Cobay??' von Aude Favre und Canal+ anschauen. Darin ist zu sehen, dass trotz guten oder sogar besseren alternativen Testmöglichkeiten, diese von der Industrie nicht angewandt werden… und am Anfang des Filmes wird auch eine grosse Primaten-Zucht gezeigt (auf Mauritius, mit 16'000 Primaten).. wie der Pressechef des Konzerns (Bioculture) zugibt, hätten sie in den Primaten einen 'Goldesel' gefunden.. Klar ist, dass Tierversuche nicht der Menschheit dienen, sondern nur den Interessen Forscher und der Pharmaindustrie.
http://buzzmonclick.com/special-investigation-cobayes-bye-bye-replay-18-janvier-2016/

Tanja Blaszyk am 03.03.2016 um 20:44 Uhr
Tierversuche sind veraltet, brutal, grausam, sinnfrei und rückständig. Die Schweiz verpennt, auf den Zug der fortschrittlichen Alternativmethoden auf zu springen.
Aber wie überall, geht es um viel Geld, zu Lasten der fühlenden, empfindsamen Tieren.

Eva Herzog am 01.03.2016 um 15:48 Uhr
Das Kapitel Tierversuche gehört ins Mittelalter. Aber es gibt eine Erklärung, warum "man" daran festhalten will: dank des grossen Einsatzes der Tierversuchslobby sind die Konzerne, die ihre Produkte am Tier testen, gesetzlich vor Regressansprüchen geschützt. Sie können dadurch nicht haftbar gemacht werden, falls sich das Produkt als schädlich für den Menschen herausstellt. Da die Nichtübertragbarkeit von Tierversuchsergebnissen erwiesen ist, schützt dieses Gesetz den Hersteller sogar dann, wenn sich das Produkt bereits im Tierversuch als schädlich herausgestellt hatte.

Lilia Tiemi Saito am 29.02.2016 um 07:04 Uhr
Banir com textes em animais
Animais nao são para esperiencias,decolver para sua natureza,onde possa viver paz

Jacqueline Ehrhardt am 28.02.2016 um 20:19 Uhr
Tierversuche sinn völlig SINNFREI, da die Reakttionen von Tier auf Mensch unterschiedlich sind. Die Labies haben nur Spass am Quälen der hilflosen Geschöpfe...diese Scums!

Manuela Düsterwald am 28.02.2016 um 13:50 Uhr
Tierversuche müssen abgeschafft werden! Ob Versuche mit Primaten, Hunden, Hasen, Ratten oder Mäusen, bringen dem Menschen überhaupt nichts! Es geht nur um Geld und den Spaß der Forscher, Tiere zu quälen! Das wurde schon oft bewiesen!

Petra Goger am 28.02.2016 um 12:28 Uhr
Tierversuche haben nichts mit Medizin zu tun, sondern ist Quälerei und Mord an unschuldigen Wesen! Stoppen Sie dies und lassen Sie nicht zu,dass manche Menschen ihre Perversionen und krankhaftes ausprobieren Leben!!!

Tanja kress am 27.02.2016 um 22:23 Uhr
Warum ......??????

Birgit König am 27.02.2016 um 20:41 Uhr
Wann begreifen Sie endlich, dass die Ergebnisse von Tierversuchen in keinster Weise auf den Menschen übertragbar sind? Tierversuche dienen doch nur dem Ausleben der Perversion der "Wissenschaftler". Nur tierversuchsfreie Forschungen dienen der Menschheit, denn diese Ergebnisse sind übertragbar. Schluss mit Tierversuchen! Kommen sie endlich im 21. Jahrhundert an und verbieten sie ausnahmslos!

Melanie Küpke am 27.02.2016 um 20:25 Uhr
Tierversuche sind nicht 100% auf den Menschen übertragbar, sie sind wesentlich teurer als die Alternativmethoden. Aber vor allem sind sie nicht zu vertreten denn Tiere haben genau so Gefühle wie wir Menschen. Bitte denkt daran was Tiere uns an Liebe geben und wie sie uns helfen (Therapiehunde z.B.). Bitte sehen Sie die Bilder, wie die Tiere leiden. Das sind Schmerzen und Qualen. Das hat kein Lebewesen verdient. Bitte überdenken Sie ihre Entscheidung. Sie haben sicher ein Herz. Haben Sie Kinder ? Die können sich genau so wenig wehren wie die Tiere. Vielen Dank

Samar grandjean am 27.02.2016 um 19:43 Uhr
Eine medizin, die auf anderen lebewesen zugefügten grausamkeiten beruht kann nicht medizin sein!

Christiane Rüffer am 27.02.2016 um 18:52 Uhr
Bei Tierversuchen werden Ratten Verbrennungen zugeführt, Schweine ersticken, Mäuse ertrinken, Hunden werden die Knochen gebrochen oder sie werden vergiftet.
Kaninchen werden mit mit Strom gequält, Katzenbabys die Augen zugenäht und vieles mehr. Die Tiere werden in Einsamkeit auf Gitterrosten eingesperrt oder in Massen zusammengepfercht.
Sie werden an Apparate geschnallt, damit sie sich nicht wehren und bewegen können.
Was soll das? Wann begreift die "Krönung der Schöpfung" endlich das Tiere genauso Schmerzen empfinden wie der Mensch?????

Gabriele Jakubzik am 27.02.2016 um 17:30 Uhr
Tierversuche müssen abgeschafft werden! Ob Versuche mit Primaten, Hunden, Hasen, Ratten oder Mäusen, bringen dem Menschen überhaupt nichts! Es geht nur um Geld und den Spaß der Forscher, Tiere zu quälen! Das wurde schon oft bewiesen!

thomas creutzburg am 27.02.2016 um 16:35 Uhr
Wird Zeit, dass in der Schweiz der Fortschritt einkehrt. Hören Sie auf, solche Tierversuche zu machen!

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