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Grosseinsatz bei Chur

Ross und Reiterin aus Rhein gerettet

Nutztiere | Donnerstag, 9. Juni 2016, sda/msi

Bei einem Ausritt mit ihrem Pferd ist eine Frau in Chur am Mittwoch auf einer Insel mitten im reissenden Rhein gestrandet. Das Pferd entschied sich selbstständig zum Gang ins Wasser und war nicht zum Umkehren zu bewegen. 

Der Grosstierrettungsdienst, Churer Feuerwehr und Polizei sowie die Kantonspolizei Chur rückten aus, um das Pferd und die Reiterin mit Seilen und Gurten zurück ans Ufer zu bringen, wie die Stadtpolizei Chur mitteilte. Das Wasser war an der rund 20 Meter breiten Stelle zwei Meter tief.

Ursprünglich wollte die Frau das Pferd am Rheinufer in der Nähe von Felsberg lediglich tränken. Doch das Tier begab sich gleich in den Rhein und war nicht dazu zu bewegen, umzudrehen. Stattdessen schritt es unbeirrt weiter, bis es die künstlich geschaffene Insel erreichte. Fürs Zurückkehren war dann die Strömung zu stark.

Unfall auch im Luzernischen
Zu einem Unglück mit einem Pferd kam es gestern auch im Kanton Luzern. Eine Reiterin wollte ihr Pferd am Zügel über den Rotbach bei Emmen führen. Nach einigen Metern brach der Holzboden ein und das Pferd blieb stecken. Einem Tierarzt und den Feuerwehren von Rothenburg und Emmen gelang es, das Tier ruhig zu stellen mit einem Flaschenzug durch die Brücke hindurch nach unten zu befreien. Mit einem Helikopter wurde es leicht verletzt zu seinem Hof zurück geflogen. 

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