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Österreich

Vorarlberg: Mehr Tuberkulose bei Rindern

Nutztiere | Donnerstag, 14. Juli 2016, apa/sda

In Vorarlberg waren 2016 wesentlich mehr Rinder von Tuberkulose betroffen als in den Jahren zuvor. 95 Rinder mussten getötet werden.

Die TBC-Untersuchungen seien mittlerweile abgeschlossen, gesperrt bleibe nur ein Betrieb, teilte das Land Vorarlberg am Mittwoch mit. Dort könne aufgrund der Fristen erst im September die abschliessende Nachuntersuchung erfolgen.

Insgesamt wurden in Vorarlberg in diesem Jahr 8700 Tiere von 706 Bauern aus 62 Gemeinden untersucht. Zusätzlich wurden weitere 930 «Kontakttiere» von 112 Landwirtschaften auf den TBC-Erreger getestet. Dies wurde notwendig, wenn Rinder ausserhalb der Risikogebiete mit einem Bestand, der von TBC betroffen war, in Kontakt kamen. Bei insgesamt 30 Tieren von 13 Bauernhöfen konnte der Erreger nachgewiesen werden. 

Mittlerweile habe die Rotwild-Jagd begonnen und damit auch die Stichproben-Entnahme im Rahmen eines Monitorings, heisst es in der Mitteilung. Besonders konzentriere man sich dabei auf die Risikogebiete im Kloster- und Silbertal. Dort werde das gesamte geschossene Wild auf den TBC-Erreger untersucht.

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