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Österreich

Verdacht auf Rinder-Tuberkulose

Nutztiere | Dienstag, 31. Januar 2017, apa/sda

In Vorarlberg sind sechs Höfe wegen des Verdachts auf Rinder-Tuberkulose (TBC) gesperrt worden. Betroffen sind Betriebe in Silbertal, im Montafon sowie im Klostertal. 

In den gesperrten Betrieben trat jeweils ein Verdachtsfall auf. Die positiv getesteten Tiere seien bereits diagnostisch getötet worden, teilte die Vorarlberger Landesveterinärabteilung am Dienstag mit. Insgesamt sollen 9000 Tiere mit Tests kontrolliert werden.  

In drei Fällen wurde der TBC-Erreger nach dem positiven Hauttest auch im nachfolgenden Schnelltest nachgewiesen. Bei zwei Rindern blieb der Befund nach der Untersuchung der Organe negativ.

Die Höfe müssen gesperrt bleiben, bis nach einer weiteren Untersuchung des Bestands nach sechs Wochen allenfalls Entwarnung gegeben werden kann. Über Betriebe, in denen der TBC-Erreger vorkam, wird eine viermonatige Sperre verhängt. Während dieser Zeit wird der gesamte Viehbestand zwei Mal untersucht.

Vorarlberg hatte bereits in den vergangenen Jahren mit Rinder-Tuberkulose zu kämpfen, deshalb wurden 2016 über 9000 Tiere untersucht. Bei 30 Rindern konnte TBC nachgewiesen werden. Auch in diesem Jahr sollen rund 9000 Tiere kontrolliert werden, mehr als die Hälfte der Untersuchungen ist bereits durchgeführt worden.

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