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Unglück

Hunderte Ferkel bei Stallbrand verendet

Nutztiere | Mittwoch, 1. Februar 2017, sda

Bei einem Brand auf einem Bauernhof im bernischen Seehof sind nach ersten Schätzungen der Polizei rund 300 Ferkel gestorben. Personen kamen keine zu Schaden. Die Bewohner des Hofs konnten sich ins Freie retten.

Mit 34 Mann und neun Fahrteugen rückte die Feuerwehr an, um einen Brand im Dorf Seehof zu löschen. Trotzdem konnten sie den Stall nicht halten. Das Gebäude brannte vollständig nieder. Die Behörden schreiben in ihrer Mitteilung, dass «mehrere Ferkel» im Feuer umgekommen seien. Erst auf Nachfrage bei der Polizei wurde klar, dass es sich dabei um rund 300 Tiere handelt, wie Polizeisprecher Dominik Jäggi ausführte.

Das an den Stall angrenzende Wohnhaus blieb unversehrt. Dessen Bewohner hatten sich rechtzeitig ins Freie retten können. Auch die restlichen Tiere, die sich beim Brandausbruch auf dem landwirtschaftlichen Betrieb befanden, vor allem Kühe und Kälber, konnten gerettet werden, wie das zuständige Regierungsstatthalteramt und die Berner Kantonspolizei mitteilten.

Nähere Angaben zum betroffenen Landwirtschaftsbetrieb machte die Polizei nicht. Wie es zu dem Brand kam, ist noch nicht geklärt. Die Berner Kantonspolizei hat entsprechende Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Das Dorf Seehof liegt praktisch im äussersten Zipfel des Berner Juras und grenzt an die Kantone Jura und Solothurn.

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