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Westschweiz

Stallbrände: Es war Brandstiftung

Nutztiere | Mittwoch, 9. August 2017, sda

Die Brände in Dompierre FR, Domdidier FR und Payerne VD aus den vergangenen Wochenenden sind gemäss neusten Erkenntnissen der Polizei gelegt worden.

Jede andere Brandursache konnte für die Brände ausgeschlossen werden, wie die Kantonspolizeien von Freiburg und Waadt am Dienstag in separaten Communiqués mitteilten. In den vergangenen Wochen war es im freiburgischen Broyebezirk und im angrenzenden Waadtland zu einer Serie von Bränden gekommen. So verendeten bei einem Brand in einem Pferdezentrum von Avenches VD Mitte Juli rund 20 Pferde und Ende Juli waren bei Stallbränden in Domdidier und Payerne zahlreiche Kühe getötet worden.  

Sowohl für den Brand in Domdidier als auch für jenen in Payerne konnte die Polizei die Täterschaft noch nicht identifizieren. In der Woche nach der Katastrophe hat die Freiburger Kantonspolizei mehr als 150 Bauern im Broyebezirk zum Fall Domdidier befragt. Ob die Brände in Zusammenhang stehen, kann die Kantonspolizei Waadt noch nicht sagen. Es sei eine Möglichkeit, jedoch sei noch nichts formell bestätigt, so die Polizei.

Dompierre: Verdächtiger festgenommen  
Auch die Explosion und der darauffolgende Brandausbruch im Kellergeschoss eines Gebäudes in Dompierre am 5. August ist laut Polizei kriminell motiviert. Es mussten 30 Hausbewohner evakuiert werden. Ein Verdächtiger wurde kurz nach dem Vorfall verhaftet. Die Untersuchung dazu läuft weiter.  

Hingegen handelte es sich beim Brand in der Kapelle von St-Aubin FR vom 5. August nicht um eine kriminelle Tat. Ein technischer Fehler einer Klimaanlage löste den Brand aus.

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