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Erholung

Tiere aus Hefenhofen auf Bündner Alpen

1 Kommentare Nutztiere | Donnerstag, 10. August 2017, sda

Der Pferdehalter von Hefenhofen TG hat nebst den rund 300 auf seinem Hof beschlagnahmten Tieren weitere in Graubünden. Sie kamen schlecht ernährt an, erholten sich aber seither.

Offenbar kamen die 19 Rider und 53 Pferde Mitte Juni in Graubünden an. Die Tiere befinden sich derzeit zur Sömmerung auf sieben Alpen und einem Bauernhof, verteilt über den ganzen Bergkanton. «Wir haben Hinweise, dass die Tiere in deutlich schlechtem Nährzustand in Graubünden ankamen», sagte der stellvertretende Bündner Kantonstierarzt Giochen Bearth zu einem Bericht in der «Südostschweiz».                                        

Die Hinweise seien glaubwürdig. Sie stammten von den Alphirten und Bauern, die sich während der Sömmerung um die Tiere kümmerten. 

Aktuell geht es den meisten Tieren gut, wie Bearth ausführte. Es scheint, dass sie sich seit der Ankunft erholt haben. Drei Pferde in Davos befinden sich allerdings in einem «grenzwertigen Gesundheitszustand». Sie werden tierärztlich betreut und untersucht. Die Abklärungen betreffen den Ernährungszustand und eine allfällige Verwurmung.  

Das Bündner Amt für Tiergesundheit wurde Anfang Woche tätig, nachdem es von den Thurgauer Behörden über die Tiere informierten worden war. Mitarbeiter kontrollierten daraufhin sämtliche Rinder und Pferde auf ihren Zustand.

Konsequenzen offen  
Ob die Vorkommnisse in Graubünden strafrechtliche Konsequenzen für den Tierbesitzer haben werden, sei noch offen, sagte der stellvertretende Kantonstierarzt. Im Zentrum stünden nun Fragen nach der Unterbringung im Anschluss an die Sömmerung Mitte September.  

Die Bündner und Thurgauer Behörden stünden deswegen in Kontakt. Zudem gebe es bereits Angebote von Tierhaltern im Alpenkanton, die Pferde und Rinder bei sich aufzunehmen.

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Kommentare (1)

Susanne Fleischli-Landolt am 10.08.2017 um 17:41 Uhr
Guten Tag

Ich halte selber 2 Meerschweinchen. Vor 5 Jahren habe ich einer sogenannten Züchterin ein Meerschweinchen abgekauft. Ich kannte die Krankheiten, die die Tiere haben können nicht. Daheim bemerkte ich ein ständiges Kratzen und wunde Stellen. Ich brachte das Tier zum Tierarzt. Er stellte ein Geschwür im Ohr fest, Haarlinge sowie später Milben. Die Kosten trug ich selber. Ich nahm Kontakt mit dem Aargauischen Tierschutz auf. Diese besuchten die Frau mehrmals aber ohne Erfolg. Es gibt halt eben Züchter und Abweichler. Lieber ein Tier aus dem Tierheim. Es braucht halt wirklich viel bis jemandem das Handwerk gelegt wird. Die Tierheime bzw. der Tierschutz haben nicht viel Geld und auch kaum Macht.

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