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Politik

Initiative für fleischlose Ernährung in Basel

2 Kommentare Natur & Umwelt | Mittwoch, 11. Juni 2014, sda

Im Umweltschutzgesetz des Kantons Basel-Stadt soll die Förderung der pflanzlichen Ernährung verankert werden. Dies verlangt eine Initiative, die das Projekt Sentience Politics am Mittwoch lanciert hat.

Das Volksbegehren verlangt vom Kanton ein Leitbild, das die Auswirkungen des Tierproduktekonsums auf Klima, Ressourcen- und Landverbrauch, Gesundheit und Tierwohl aufzeigt. Zudem soll das Leitbild Empfehlungen abgeben zur Senkung des Konsum tierischer Produkte und zur Erhöhung des Anteils vegetarischer und veganer Menüs. Weiter soll der Kanton dafür sorgen, dass in den vom Kanton und von öffentlich-rechtlichen Anstalten betriebenen Kantinen der Absatz vegetarischer und veganer Menüs gefördert wird. Zudem sollen Köchinnen und Köche, aber auch Schülerinnen und Schüler zu vegetarischem und veganem Kochen motiviert werden.

Bei Sentience Politics handelt es sich um ein Projekt der Denkfabrik Giordano Bruno Stiftung. In einem Positionspapier zeigte Sentience Politics Ende März die Probleme auf, die die Produktion und der Verzehr von Tierprodukten verursachen. Nach Überzeugung der Initianten kann die fleischlose Küche bei vielen Problemen zu einer Lösung beitragen. Eine ähnliche Initiative wie in Basel-Stadt soll auch in der Stadt Bern lanciert werden.

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Kommentare (2)

Valentin Salzgeber am 12.06.2014 um 11:58 Uhr
Für die vegane Ernährung gilt dieselbe Regel wie für alle anderen Ernährungsformen: Wenn man's richtig macht, gibt es keinen Mangel. In der Schweiz z.B. müssen wir das Salz künstlich mit Jod anreichern, zuvor war ein Jodmangel bei uns weit verbreitet, unabhängig von der Ernährungsweise. Für Vegane im Speziellen gilt, dass Sie abwechslungsreich essen müssen und eine ausreichende B12-Versorgung sicherstellen müssen. Dafür hat man bei der veganen Ernährung Vorteile bei diversen anderen Vitaminen.
Die Initiative hat ja unter anderem zum Ziel, über das Wie und Warum zu informieren. Ich denke, das ist der richtige Weg.

Pia Wagner am 11.06.2014 um 21:19 Uhr
Die ungesunde Mangelernährung darf man nicht noch fördern !!

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