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23 Touristen mussten ins Spital

Quallen-Plage im Süden Thailands

Natur & Umwelt | Dienstag, 20. Februar 2018 14:50, sda dpa

Quallen-Alarm: Weil sie beim Baden mit einer giftigen Quallenart in Kontakt kamen, mussten im Touristenort Samila im Süden Thailands 23 Touristen mit grossen Schmerzen in Spitäler gebracht werden.

Die meisten Feriengäste litten an schweren Rötungen der Haut und teils auch an Atemnot, wie die Gesundheitsbehörde der Gemeinde am Dienstag mitteilte.

Schuld daran ist die sogenannte Portugiesische Galeere (Physalia physalis) - eine Quallenart, die aus einer ganzen Kolonie voneinander abhängiger Polypen besteht, und im verhältnismässig warmen Wasser gerade weit verbreitet ist. Ihr Gift kann kleinere Fische töten, Menschen aber nicht.

Der behandelnde Arzt Uthitsak Rirattanakul sagte: «So viele Quallen habe ich seit Jahren nicht mehr gesehen.» Inzwischen wurde am gesamten Strand das Schwimmen im Meer verboten.

Die verletzten Touristen - alle Thailänder - konnten die Kliniken inzwischen wieder verlassen. Samila liegt etwa 1000 Kilometer südlich der Hauptstadt Bangkok.

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