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Obstbau

Mostobsternte fällt besser als erwartet aus

Natur & Umwelt | Samstag, 22. Dezember 2018 08:00, sda

157'000 Tonnen Mostobst haben die Bäume auf Schweizer Boden in diesem Jahr ihren Bewirtschaftern beschert. Ein überraschendes Resultat. 

Die Mostobsternte fiel um 22 Prozent besser aus als es sich der Schweizer Obstverband (SOV) ausgerechnet hatte.

Mit 136'000 Tonnen entfiel der Löwenanteil auf Mostäpfel, 20'400 Tonnen waren Birnen. Von der Gesamtmenge verarbeiteten die Mostereien des Getränkeherstellers Ramseier insgesamt 91'200 Tonnen, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Das sind knapp 60 Prozent der gesamtschweizerischen Ernte.

Eine grosse Ernte
Im August war der SOV von knapp 130'000 Tonnen Schweizer Mostobst ausgegangen. Schon damit wäre die Ernte über 80 Prozent über dem Vierjahres-Durchschnitt gelegen. Es sei eine grosse Ernte gewesen, hält Ramseier denn auch fest.

Insbesondere nachdem im Vorjahr so wenig Mostobst eingebracht wurde wie zuletzt im Jahre 1957. Damals wurden wegen Frosts im Frühjahr bloss rund 22'000 Tonnen Äpfel und 6000 Tonnen Birnen zu Most gepresst. Die Ramseier-Mostereibetriebe hatten nur rund 14'600 Tonnen Mostobst verarbeitet – so wenig wie seit 60 Jahren nicht mehr – und musste gar geringe Mengen Mostobstkonzentrat importieren.

Der diesjährige Mostjahrgang sei qualitativ gut und ausgewogen im Geschmack.

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