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Australische Orte unter den heissesten der Welt

Natur & Umwelt | Samstag, 19. Januar 2019 08:00, sda afp

Der Südosten Australiens leidet weiter unter einer extremen Hitzewelle. Die Temperaturen erreichten vielerorts knapp 50 Grad Celsius.

Die vergangenen vier Tage zählten zu den zehn heissesten seit Beginn der Aufzeichnungen, teilte die Wetterbehörde am Mittwoch mit. Der Bundesstaat Südaustralien habe am Dienstag mehrere Hitzerekorde gebrochen, sagte der Meteorologe Philip Perkins. Damit sei die Region an dem Tag «wohl eine der wärmsten weltweit, wenn nicht die Wärmste» gewesen.

Die höchste Temperatur wurde im Ort Tarcoola mit 49 Grad Celsius gemessen – ein Rekord. Ähnlich heiss war es mit 48,9 Grad Celsius in der Stadt Port Augusta. 

Einige Bewohner leben unter der Erde
Im Wüstenort Coober Pedy, wo einige Bewohner unter der Erde leben, um den unwirtlichen Bedingungen zu entgehen, erreichte das Thermometer 47,4 Grad Celsius. In Adelaide, der Hauptstadt des Bundesstaates, schwitzten Athleten mehrerer Sportturniere bei Temperaturen von knapp 42 Grad.

Angesichts der Hitzewelle und der damit einhergehenden Dürre hatten die Behörden in den vergangenen Tagen bereits gemeldet, dass im Osten des Landes bis zu eine Million Fische verendet sind. Angesichts der anhaltend hohen Temperaturen sei mit weiterem Fischsterben zu rechnen. 

Im Bundesstaat New South Wales wollen die Behörden in einigen Wasserläufern Lüftungsgeräte zum Einsatz bringen, um den für die Fische richtigen Sauerstoffgehalt zu gewährleisten.

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