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Kinotipp

Zeitreise mit einem klugen Hund

Unterhaltung | Mittwoch, 26. Februar 2014, Oliver Loga

Im Animationsfilm «Die Abenteuer von Mr. Peabody & Sherman» adoptiert ein äusserst intelligenter Hund einen kleinen Jungen. Gemeinsam reisen sie mit einer Zeitmaschine durch die Weltgeschichte. Was absurd klingt, ist vor allem für Kinder lehrreich.  

Trailer und Titelbild: © 2014 Dreamworks Animation L.L.C.

Wenn ein Mensch einen Hund adoptieren kann, spricht nichts dagegen, dass ein Hund einen Jungen adoptiert.» Mit dieser aussergewöhnlichen Gerichtsentscheidung beginnt für Mr. Peabody, den klügsten Hund der Welt, das «Abenteuer Familie». Der Vierbeiner ist aber nicht nur Adoptivvater, sondern Geschäftsmann, Wissenschaftler, Nobelpreisträger, zweifacher Olympiasieger und Erfinder. Er hat eine geniale Zeitreise-Maschine entwickelt, mit der es möglich ist entscheidende Momente der Weltgeschichte hautnah mitzuerleben.

Zusammen mit seinem adoptierten Sohn Sherman und dessen Schulfreundin Penny reist Mr. Peabody zunächst in das Jahr 1789 nach Versailles, wo die Französische Revolution bevorsteht. Um Haaresbreite entgeht der schlaue Hund dabei seiner Hinrichtung. Dank einer rasanten Flucht durch die Kanalisation entwischen er und Sherman dem aufgebrachten Pöbel. Genauso turbulent geht es im Alten Ägypten, in Troja und in Florenz zu. Die Reisenden treffen dabei auf berühmte Persönlichkeiten wie den König Tutanchamun oder das Universalgenie Leonardo da Vinci. Aber als Sherman die Regeln der Zeitreise bricht, geraten er und sein Vater in ein spannendes Wettrennen, in dem es gilt, die Vergangenheit wieder zu reparieren – und dadurch die Zukunft zu retten.

Familienspass mit intelligentem Wortwitz 
«Mr. Peabody versteht seinen Sohn nicht immer», erklärt der Produzent Alex Schwartz. «Seine grösste Herausforderung als Vater ist es, sein Kind weniger zu kontrollieren.» Als Zuschauer vergisst man dabei schnell, dass Mr. Peabody ein Hund und die gesamte Handlung gnadenlos übertrieben ist. Es handelt sich schliesslich immer noch um einen Animationsfilm, dem keine Grenzen gesetzt sind. «Wir wollten eine moderne Familie in den Vordergrund stellen», sagt der Animator Rob Minkoff, um lachend anzufügen: «Was ist moderner als ein tierischer Vater?»

«Die Abenteuer von Mr. Peabody & Sherman» basieren auf einer amerikanischen Kultserie aus den 1950er- und 60er-Jahren. Herausgekommen ist ein kurzweiliger 3D-Familienspass mit Science-Fiction-Elementen und jeder Menge intelligentem Wortwitz. Besonders Schulkinder bekommen auf vergnügliche Weise Geschichtsunterricht. Aber auch Eltern können ihr Wissen auffrischen und etwas vom klügsten Hund der Welt lernen. 

«Die Abenteuer von Mr. Peabody & Sherman», Animationsfilm, 92 Minuten, Verleih: Dreamworks, ab 27. Februar im Kino. 


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