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Filmtipp

Anzugträger unter sich

Unterhaltung | Mittwoch, 16. April 2014, Jonas Baud

Der neue Dokfilm «Pinguine unterwegs» beschreibt das Leben von Königspinguinen. Das Werk beeindruckt durch spektakuläre Aufnahmen von Tier und Natur.

«Pinguine unterwegs». Trailer: YouTube/nWave Pictures Distribution; Titelbild: Photopress/Verkehrshaus/nWave

Von Weitem sehen sie aus wie eine Legion von Anzugträgern bei einem «Outdoor-Meeting»: Auf der Inselgruppe Südgeorgien, rund 1450 Kilometer vor der Antarktis gelegen, versammeln sich einmal jährlich Abertausende von Königspinguinen, um sich zu paaren und Nachwuchs zu bekommen. Südgeorgien trägt daher auch den scherzhaften Übernamen «Penguin City». 

Im Dokumentarfilm «Pinguine unterwegs» sind diese Tiere im Fokus: Besonders ein Exemplar dieser flugunfähigen Riesenvögel. Der Pinguin sucht sich ein Weibchen. Abwechslungsweise brüten sie das Ei aus, während der Partner ins kalte Meer taucht, um Nahrung zu suchen. Doch ist das Leben für die Pinguinfamilie nicht immer ein Vergnügen: Es lauern Gefahren wie Schneestürme oder die Tiere müssen ihr Junges vor Angriffen von Sturmvögeln oder See-Elefanten schützen, die gerne ein frisches Stück Fleisch essen. 

Bildgewaltiges Erlebnis im Kinosessel
«Pinguine unterwegs» ist momentan im IMAX-Kino vom Verkehrshaus Luzern zu sehen. Die Geschichte wird vom englischen Filmer David Attenborough erzählt. Die Leinwand (19 Meter hoch und 25 Meter breit) verspricht einen Filmspass «par excellence» – so kommen die spektakulären Aufnahmen der Pinguine und der südpolaren Natur gut zur Geltung. Das ist auch das grösste Plus dieses Werks. Dem Zuschauer wird ein bildgewaltiges Erlebnis geboten; allerdings gab es schon einige Dokfilme über Pinguine, die zumindest gleich gut, wenn nicht besser sind. Auch ist der Film mit nur 40 Minuten Laufzeit sehr kurz, doch dafür bietet er immerhin einen spannenden Einblick ins Leben der Königspinguine.

«Pinguine unterwegs», Dokumentarfilm, 40 Minuten, Verleih: Atlantic Productions, täglich im Verkehrshaus Luzern

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