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PETA-Kampagne

Wird Berlusconi nun zum Tierschützer?

Unterhaltung | Montag, 5. Mai 2014, sda/apa

PETA-Aktivisten haben Italiens Ex-Premier Silvio Berlusconi aufgefordert, an einer Medienkampagne zur Sterilisierung von Haustieren teilzunehmen. Die Kampagne steht unter dem Motto «Zu viel Sex kann schlecht sein».

«Zu viel Sex kann schlecht sein – Es gibt so viele ausgesetzte Tiere. Bitte sterilisieren Sie ihre Hunde und Katzen», lautet die PETA-Kampagne, die Berlusconi unterstützen soll. Berlusconi wisse zu gut, zu welchen Problemen Sex führen könne. Sein Vorhaben, ein neues Zuhause für ausgesetzte Tiere zu finden, sei vorbildhaft.

«Der einzige Weg, um die Zahl der ausgesetzten Hunde zu reduzieren, ist die Sterilisierung», wurde die britische PETA-Sprecherin Mimi Bekhechi am Freitag in einer Medienmitteilung zitiert.

Berlusconi hatte zuletzt im Wahlkampf erklärt, er werde sich dafür einsetzen, damit in Italien ausgesetzte Hunde und Katzen ein neues Zuhause finden. Der ehemalige Premier schätzt, dass durch Massenadoptionen für Tiere jedes Jahr 260 Millionen Euro gespart werden könnten, die sonst für Zwinger ausgegeben werden müssten.

In erster Linie dürfte die Kampagne allerdings ein Seitenhieb auf die ausschweifende Vergangenheit des «Cavaliere» Berlusconi sein. Die Amerikanischen Kollegen von PETA USA haben zuvor übrigens bereits eine Kampagne mit Golfprofi Tiger Woods durchgeführt. Auch er war durch seine Vielzahl an Sexualpartnerinnen ins Scheinwerferlicht geraten.

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