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Kinotipp

Tiere verteidigen ihr Zauberhaus

Unterhaltung | Donnerstag, 22. Mai 2014 04:00, Oliver Loga

Ein gewitzter kleiner Kater, zwei mutige Tauben und ein mürrischer Hase: In «Das magische Haus» spielen tierische Charaktere die Hauptrolle. Der 3D-Kinofilm verspricht beste Unterhaltung für die ganze Familie.

Trailer zu «Das magische Haus». Quelle: YouTube/vipmagazin

Es stürmt, blitzt und donnert. Ausgerechnet bei diesem Hundewetter ist der kleine Kater Thunder obdachlos geworden. Zum Glück findet er nach einer rasanten Flucht vor einem bissigen Dobermann Unterschlupf in einem alten, schlossartigen Haus. Schnell wird klar, dass es keine normale Villa ist. Der Magier Lawrence und seine verzauberten Spielgefährten sorgen für jede Menge Wirbel. Sie nehmen Thunder gerne auf. Weniger begeistert über den neuen Mitbewohner sind die Maus Maggie und der grummelige Hase Jack. Beide wollen den Kater am liebsten sofort wieder loswerden.

Doch als Lawrence nach einem Unfall ins Spital muss und sein zwielichtiger Neffe Daniel hinterlistig das Haus verkaufen will, raufen sich alle zusammen. Mit allerlei Tricks versuchen sie Wohnungsinteressenten in Angst und Schrecken zu versetzen. «Es ist aber alles andere als ein Horrorfilm, sondern einfach nur lustig, weil das Publikum weiss, dass die Tiere, die im Haus leben, den Spuk inszeniert haben», sagt Ben Stassen, Regisseur des neuen 3D-Animationsfilm «Das magische Haus».

 Hase Jack und Katerchen Thunder.
 Bild: © Paterson-Entertainment AG

Kindgerecht, aber vorhersehbar
Neben Kater Thunder, der mit der Stimme von Matthias Schweighöfer über die Leinwand schnurrt, sind die Turteltäubchen Karle & Klärle mit ihrem schwäbischen Dialekt gelungene Hauptfiguren. Der heimliche Star ist aber Edison, eine Glühbirnen-Figur mit ausserordentlicher Strahlkraft. Je nach Stimmung verwandeln sich seine Leuchtdrähte zu fröhlichen oder traurigen Smileys. Es ist unmöglich, seinem Charme zu widerstehen.

 «Das magische Haus», Animationsfilm, 85 Minuten,
 Studio: Paterson-Entertainment, Kinostart: 22. Mai.

Die Handlung ist kindgerecht, aber vorhersehbar und nicht besonders originell. Die lebendigen Spielfiguren erinnern stark an «Toy Story» und der Kater Thunder weist Ähnlichkeiten mit Disneys «Oliver» auf. Ein grosser Pluspunkt sind dagegen die Effekte. Hier kommt das Können des 3D-Spezialisten Stassen (bekannt geworden mit «Sammys Abenteuer») voll zur Geltung. Ebenfalls bemerkenswert ist die realistische Darstellung der Tiere, besonders von Thunder, der sich wie ein richtiger Stubentiger verhält und bewegt.

«Das magische Haus» ist ein tubulenter Animationsspass, bei dem man sich manchmal ein paar Verschnaufpausen wünschen würde. Vor allem junge Zuschauer kommen aber voll auf ihre Kosten und dürften den Kinosaal mit einem zufriedenen Lächeln verlassen. 

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