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Fussball-WM

Pandababys dürfen nicht WM-Orakel spielen

Unterhaltung | Donnerstag, 12. Juni 2014, sda/afp

Rote Karte für WM-Prognosen durch chinesische Panda-Babys: Kurz vor dem WM-Auftakt am Donnerstag haben die chinesischen Behörden das Orakel verboten.

«Die Vorhersagen wurden durch die Behörden gestoppt», sagte ein Sprecher der führenden chinesischen Aufzuchtstation, ohne weitere Angaben zu machen. Die Bären sollten die Nachfolge des legendären Tintenfischs Paul antreten. Während der WM-Gruppenspiele in Brasilien sollte den Bären Futter in drei Bambus-Körben angeboten werden, wobei die Körbe für Sieg, Niederlage oder Unentschieden stehen. In der K.O.-Runde hätten sie Bäume hochklettern sollen, an deren Spitze die Länder-Flaggen der jeweiligen Mannschaften befestigt sein sollten. All dies wurde nun abgesagt.

Den Pandabären bleibt damit die ohnehin kaum zu lösende Aufgabe erspart, an die Leistungen von Krake Paul aus dem deutschen Oberhausen heranzukommen. Der Tintenfisch war während der Fussball-WM 2010 weltberühmt geworden. Paul sagte bei allen sieben deutschen Spielen und für den Final zwischen Spanien und den Niederlanden den Sieger richtig vorher, indem er eine Muschel oder Auster mit der jeweiligen Landesflagge wählte.

Das neuste Schweizer Orakel ist ein Meerschweinchen
Paul starb kurz nach dem Turnier in Südafrika im Oktober 2010 in seinem Aquarium, fand aber bereits zahlreiche Nachahmer, unter anderem ein Schwein, einen indischen Elefanten und einen Waschbären bei der Fussball-Europameisterschaft 2012. Zuletzt reihte sich ein Schweizer Meerschweinchen in die Riege der WM-Orakel ein: Madame Shiva soll einen Sieg der Schweizer Nationalmannschaft gegen Ecuador im ersten Spiel der Gruppe E am Sonntag prophezeit haben.

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