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Fisch: 2 – Fischer: 0

Unterhaltung | Montag, 26. Januar 2015, mg

Eisfischen ist ein tolles und entspannendes Hobby. Dachte dieser Russe wohl auch, bis er sich mit diesem Fisch anlegte. Aber sehen Sie selbst, wie der Fisch dieses Duell für sich entscheidet.

Der glücklose Eisfischer. Video: YouTube/FiskaRIBA

Eigentlich ganz gemütlich, wie es dieser russische Angler anstellt: Er sitzt in seiner warmen Stube (oder in seinem Auto?) und schaut auf seine Fischrute. Als er bemerkt, dass etwas angebissen hat, schaltet er rasch die Kamera ein, um sein grosses Anglerglück später mit den Stammtischkollegen teilen zu können. Dann huscht er in Trainerhose und Pulli raus und zieht den Hecht an Land.

Sieht alles schon mal ziemlich gut aus, doch irgendwie hat sich der Haken etwas gar im Maul des Fisches verzahnt. Also kurz zurück ins Häuschen, Werkzeug holen. Doch der Angler hat nicht mit dem Überlebensinstinkt des Hechts gerechnet, denn dieser liegt auf der Eisdecke, kaum einen Meter vom Loch entfernt, aus dem er soeben gezogen wurde. Klar windet sich der Fisch zurück ins Eisloch und schwimmt in Richtung Freiheit.

Der Angler, nun mit Zange bewaffnet, sieht ihn gerade noch verschwinden, denkt aber, der Fisch hängt ja noch an der Rute, da kann ja nichts passieren. Denkste, denn kurz, bevor er am Eisloch ankommt, verschwindet auch die in den eisigen Tiefen des Sees. Doppelsieg für den Fisch also. Er hat nicht nur sich selber gerettet, sondern auch seine Fisch-Freunde, die nun bis auf weiteres nicht mehr von diesem Angler behelligt werden.

Einziger Wermutstropfen: Vermutlich schwimmt der Hecht noch immer mit der Angelrute im Schlepptau herum, das kann auch nicht sonderlich angenehm sein.

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