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Russland

Fell pink gefärbt – Katze stirbt

Unterhaltung | Dienstag, 3. März 2015, sk

Das Kätzchen sollte die Attraktion einer Party sein – darum hat eine russische Autorin und Schauspielerin es pink färben lassen. Ein paar Monate später starb das arme Tier.

Elena Lenina, russische Autorin, Schauspielerin und Geschäftsfrau, steht mitten in einem Sturm der Empörung. Die 35-Jährige war im vergangenen September zur einer Party unter dem Motto «Pretty in Pink» eingeladen. Sie kam natürlich ganz in Pink gekleidet – und sie nahm ein Kätzchen mit. Das Tier ebenfalls mottogetreu in Pink, eingefärbt mit einem Haarfärbemittel.

Nun, einige Monate später, ist das Kätzchen an einer Blutvergiftung gestorben, wie die britische «Daily Mail» berichtet (siehe auch Video). Die Zeitschrift zitiert einen Tierarzt, wonach das Büsi zu viel des Färbemittels von seinem Pelz abgeleckt habe und nun daran gestorben sei.

Keiner Schuld bewusst
In Russland ist die Empörung gross. Mit einer Online-Petition versuchten Tierschützer zu erreichen, dass die Polizei gegen Lenina ermittelt. Innert kurzer Zeit kamen laut «Daily Mail» mehrere tausend Unterschriften zusammen.

Lenina selbst wehrte sich auf ihrer Instagram-Seite. Ein Coiffeur habe das Büsi gefärbt, schrieb sie. Und ein Tierarzt habe ihr gar versichert, das pinke Färbemittel sei sogar gut für die Katze, es stärke ihr Fell und ihre Haarfasern.

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