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Bionik

Bionik | Montag, 6. Januar 2014,

Ob winzige Flugroboter, inspiriert durch Insekten, oder Schwimmanzüge mit künstlichen Fisch-Schuppen: Die Wissenschaft schaut immer wieder bei der Natur ab, wenn es darum geht, Fortschritte zu machen. 

Die aktuellsten Forschungen zur Bionik finden Sie im neuen «Tierwelt»-Dossier.

Schneckenzähne sind das härteste natürliche Material

Um Algen von Felsen abzuraffeln, haben Napfschnecken extrem harte Zähne – kein anderes Material in der Natur ist so stark. Forscher erhoffen sich technische Anwendungen in Rennwagen, Flugzeugen und Booten.

Roboter-Aale sollen Kriegsdelfine ablösen

Noch heute werden Delfine zu militärischen Zwecken eingesetzt. Klar, empören sich Tierschützer darüber. Forscher aus Singapur bieten nun eine Alternative dazu an: aalförmige Unterwasser-Roboter.

Gift-Warnsensor nach Truthahnvorbild

Forscher haben einen neuartigen Sensor entwickelt, der flüchtige Stoffe erkennt. Sie imitierten darin das Prinzip, nach welchem der Truthahn seine Hautfarbe ändert.

Forscher entwickeln fliegenden Quallen-Roboter

Ein kleines Fluggerät ahmt mit hauchzarten Polyesterschwingen die Bewegung einer schwimmenden Qualle nach. Es könnte einmal zur Kontrolle des Verkehrs oder der Luftqualität dienen.

Gecko-Roboter klettert Glasscheiben hoch

Ingenieure der kanadischen Simon Fraser University in Burnaby haben einen Roboter gebaut, der ohne Saugnäpfe, Magneten oder Leim glatte Wände hochklettern kann. Abgeschaut haben sie sich die Technik bei Geckos.

Hier rutschen sogar Käfer aus

Kakerlakenplagen im Klimaschacht könnten bald der Vergangenheit angehören. Nach dem Vorbild von Pflanzenblättern entwickeln Forscher ultra-rutschige Oberflächen, die sogar für Käfer oder Ameisen zu glatt sind. 

Die kopflose Roboter-Katze

Wieder einmal steht ein Tier Pate für ein Projekt des biorobotischen Labors an der ETH Lausanne. Ein Roboter, der rennt wie eine Katze, ist am Montag vorgestellt worden.

Mini-Flugroboter, inspiriert durch Insekten

Sie ist gerade einmal halb so gross wie eine Büroklammer, doch sie fliegt tadellos: Ingenieurstudenten in Harvard haben eine «Robo-Biene» entwickelt. Vorbild: die Natur.

Insektenaugen als Vorbild für Kameras

Insekten haben sogenannte Facettenaugen. Eine Sammlung von unzähligen, winzigen Augen. Damit sehen sie alles rund um sie scharf. Dieses Modell haben sich Forscher nun zum Vorbild für eine Kamera genommen.

Eine Robo-Schildkröte für die Wissenschaft

Eine Gruppe von US-Forschern hat einen Roboter entwickelt, der sich bewegt wie eine Meeresschildkröte. Laut den Wissenschaftlern sollen so Bewegungen auf komplexen Oberflächen studiert und nachgestellt werden.

Supermaterialien machen Spinnfäden extrastark

Forschern ist es gelungen, die belastbarsten Materialien aus der Welt der Biologie und der Physik zu kombinieren. Sie liessen Spinnen Seide produzieren, die Graphen oder Nanoröhrchen enthielt.

Eulenfedern als Vorbild für Flugzeuge

Eulen haben ein besonders geräusch-absorbierendes Gefieder entwickelt, das sie zu lautlosen Jägern in der Nacht macht. Die Wissenschaft könnte sich diese Strukturen als Flugzeug-Technologie zunutze machen.

Seestern-Klebstoff: Vorbild für Unterwasserleim?

Seesterne produzieren ein spezielles Protein, mit dem sie sich an Oberflächen anhaften und wieder lösen können. Es könnte als Vorbild für einen ungiftigen Unterwasserleim dienen.

Roboterbiene kann an Blattunterseite haften

Eine neue, insektenartige Mini-Drohne kann an der Unterseite von Pflanzenblättern und Gegenständen haften. So verbraucht sie viel weniger Energie, als wenn sie die ganze Zeit in der Luft bleiben müsste.

ETH baut Kiefernzapfen nach

Forscher an der ETH Zürich haben sich die Natur zum Vorbild genommen. Genau wie Kiefernzapfen, die sich bei Trockenheit öffnen und bei Nässe verschliessen, haben sie ein Material geschaffen, das sich den äusseren Gegebenheiten anpasst.

Delfinlaute inspirieren zu neuem Radar-Verfahren

Indem sie die Doppelklicklaute von Delfinen imitierten, konnten Forscher mit dem Radar verborgene Elektronik sichtbar machen. Auch zum Aufspüren Verschütteter soll sich die Technik nutzen lassen.


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