Glarner Jäger sollen Gämsgeissen ins Visier nehmen
Glarus (sda) Die Glarner Jäger sollen dieses Jahr erneut mehr Gämsgeissen als Gamsböcke schiessen. Damit wird ein besseres Geschlechterverhältnis in der Population angestrebt.
Wie schon 2011 darf jeder Jäger bis zu zwei Gämsgeissen schiessen, anstatt nur eine Geiss und einen Bock wie in den Jahren zuvor. Nicht mitgezählt werden ältere Gamsgeissen, die keinen Nachwuchs säugen, wie die Regierung am Dienstag mitteilte.
Keine Kontingente pro Jäger gibt es bei den Hirschen. Insgesamt sollen 145 Tiere geschossen werden. Die Hochwildjagd findet vom 3. bis 17. September statt, Hirsche dürfen in einzelnen Gebieten aber nur an fünf Tagen gejagt werden. In diesen Regionen dürfen zudem keine ausgewachsenen Hirschkühe und keine älteren Hirschstiere erlegt werden.
Die Niederwildjagd dauert den ganzen Oktober und November, ist aber bei den einzelnen Tierarten unterschiedlich lang. Die Kontingente betragen drei Rehe pro Jäger und insgesamt je 12 weibliche und männliche Steinböcke.
Notiz an die Redaktion: Wochentag korrigiert, erster Abschnitt nach Lead
(SDA/ATS - uj lm/rdo207/POL/4/120626 1541)
Tierische Redewendungen

