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Editorial

Eine Investition fürs Alter

Wir alle kommen einmal ins Alter – in jene Zeit des Lebens, in der die Kräfte über kurz oder lang schwinden. Vielleicht können wir nach der Pensionierung noch viele Jahre geniessen und Dinge tun, für die uns das Arbeitsleben keine Zeit liess. Doch vielleicht lässt uns die Gesundheit schon bald keine andere Wahl, als in ein Alters- oder Pflegeheim einzutreten.

Welches Schicksal uns beschieden ist, wissen wir nicht im Voraus. Doch ein bisschen beeinflussen lässt es sich: Ein gesunder Lebenswandel kann das Leben verlängern, das ist hinlänglich bekannt. Wobei nicht nur Sport und eine abwechslungsreiche Ernährung gesund sind – sondern auch Tiere.

Zum einen sind Tiere für viele Menschen der Antrieb, sich zu bewegen. Wer einen Hund hat, muss mit ihm spazieren gehen. Wer gern reitet, muss sich fit halten, sonst kommt er nicht mehr auf den Pferderücken. Und wer mit Kühen und Ziegen auf die Alp geht, ist am Ende des Sommers eh gertenschlank.

Der gesundheitsfördernde Effekt von Tieren beschränkt sich aber nicht aufs Physische, wie der Schwerpunkt dieser Ausgabe beweist. Untersuchungen zeigen nämlich deutlich auf: Wer ein Haustier hält, hat mehr soziale Kontakte, wird ruhiger und ausgeglichener – eine Studie fand sogar, dass Aquarienfische den Appetit von Menschen in Pflegeheimen anregen.

Viele Altersheime nützen die positive Wirkung von Tieren auf ältere Menschen: Sie erlauben entweder die Haltung von Haustieren, unterhalten selbst einen kleinen Zoo – oder sie holen einmal pro Woche einige Tiere ins Haus, um den Bewohnern eine Streichelstunde zu ermöglichen.

Bei einem solchen Tierbesuch im Altersheim, liebe Leserin, lieber Leser, waren wir dabei. Lesen Sie auf Seite 12, wie die Bewohner dabei aus sich herauskommen und ihre Beschwerden für eine Stunde ganz vergessen. Ich wünsche Ihnen eine jugendlich frohe Lektüre.

 Simon Koechlin, Chefredaktor

«Wildlife Photographer of the Year» in Basel

Das Jahr 2017 ist vorbei, aber die besten Naturbilder sind geblieben. Diese sind aktuell im Naturhistorischen Museum Basel zu bewundern – unter ihnen auch das Werk eines Schweizers.

Welches Tier für welchen Senior?

Wer sich im Alter ein neues Haustier zulegen möchte, sollte sich dazu zuerst ein paar Gedanken machen. Denn nicht jedes Tier passt zu jedem Senior. 

Streicheleinheiten von runzligen Händen

Barbara Hamburger fährt mit ihren Meerschweinchen und Hühnern jede Woche in ein Altersheim. Wenn die Bewohner die Tiere auf den Schoss nehmen und streicheln dürfen, kommen sie aus sich heraus und schlüpfen in neue Rollen.

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