Granovit und «Tierwelt» spannen zusammen

Andreas Fischer, Eigentümer und Geschäftsführer von Granovit

Mit den Premium-Marken Iso-Dog und Iso-Cat will Granovit-Eigentümer und -Geschäftsführer Andreas Fischer im Tierfutter-Onlinebereich zum Premium-Anbieter werden.

Emiliana Salvisberg

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Granovit ist eine der grössten privaten Futtermühlen der Schweiz. Mit den Premium-Marken Iso-Dog und Iso-Cat will Eigentümer und Geschäftsführer Andreas Fischer im Tierfutter-Onlinebereich zum Premium-Anbieter werden.

Andreas Fischer, warum diese Partnerschaft mit der «Tierwelt»?
Andreas Fischer: «Die ‹Tierwelt› ist für uns der ideale Partner, da Nachhaltigkeit, Qualität und Schweizer Herkunft für beide Partner im Vordergrund stehen. Bei der grossen Konkurrenz im Tierfutter-Bereich müssen wir uns deutlich positionieren. Unser Alleinstellungs-Merkmal ist und bleibt die Swissness und so wollen wir uns auch gezielt im Markt positionieren. Deshalb freuen wir uns sehr über die Kooperation mit der ‹Tierwelt›. Das eröffnet uns viele neue Möglichkeiten im Marketing unserer Produkte. Wir versprechen uns sehr viel von dieser Zusammenarbeit.»

Sie werben mit Swissness. Wie viel Schweiz steckt wirklich in Ihrem Futter?
«Es steckt sehr viel Swissness in unseren Produkten. Granovit ist zu 100 Prozent eine Schweizer Firma. Alle Futter – mit Ausnahme von Spezialitäten für Nager und Vögel – werden in der Schweiz entwickelt und hergestellt. Dazu beschäftigen wir in der Schweiz Tierärzte und Agronom-Ingenieure, denen wir natürlich auch Schweizer Löhne zahlen. Die Schweizer Produktion ist mir sehr wichtig.»

Können auch die Futter-Rohstoffe komplett aus dem Inland abgedeckt werden?
«So weit wie möglich kaufen wir Schweizer Rohstoffe ein, aber das ist nicht so einfach und nicht immer möglich.»

Warum nicht?
«Die Schweizer Getreideproduktion deckt unseren Bedarf nicht ab. Vor gut 15 Jahren lag der Selbstversorgungsgrad für Futtergetreide noch bei fast 80 Prozent. Heute sind es noch gut 40 Prozent. Teilweise erhalten Bauern mehr Beiträge, wenn sie ihr Land brachliegen lassen. Wir versuchen, die Schweizer Bauern zur Rohstoff-Produktion für den Schweizer Markt zu animieren, indem wir ihnen einen besseren Preis für ihr Getreide bezahlen.»

Wie nachhaltig sind Ihre Rohstoffe?
«Wir versuchen, die Rohstoffe möglichst in einem begrenzten Radius rund um unsere drei Werke in Kaiseraugst, Gossau und Lucens zu beziehen. Dabei kaufen wir möglichst direkt vom Bauern und wissen so ganz genau, welches Futter mit welchem Getreide produziert wurde. Wir verwenden sehr viele hochqualitative Nebenprodukte aus der Brotmehlproduktion, der Sojaöl-, der Sonnenblumenöl- und Rapsölproduktion.»

Seit einigen Monaten führen Sie den Online-Shop «Swiss Pet Solution». Warum braucht es einen weiteren Online-Händler für Tierfutter?
«Der Markt hat sicher nicht auf uns gewartet. Unser Anspruch lautet, alles nach Schweizer Standard zu produzieren. Die Qualität steht dabei an erster Stelle. Es gibt keinen anderen Online-Shop mit einem so breiten Angebot an Tierfutter, der so durch und durch ‹Swiss› ist. Wir führen alles: Nutztierfutter, Futter für Haustiere und Zoo-Tiere. Wir sind sicherlich die einzige Firma in der Schweiz und wahrscheinlich auch in ganz Europa, die ein so breites und tiefes Wissen im Tierfutter-Bereich hat. Zoos in der Schweiz, in Deutschland, Frankreich oder Skandinavien gehören zu unseren Kunden. Unsere breite Palette bringt uns auch in anderen Bereichen weiter.»

Wie meinen Sie das?
«In einem Fall hat es uns gute Presse eingebracht. Im Zoo Dortmund gibt es Ameisenbären. Die haben unser Futter so geliebt, dass sie zu schwer geworden sind. Also mussten wir die Rezeptur ändern. Doch diese Ameisenbären sind wählerisch: Das neue Futter wollten sie nicht mehr fressen. Es war eine Herausforderung, dieses Problem zu lösen, denn Ameisenbären sind höchst anspruchsvolle, komplexe Wesen. Aber es hat uns Werbung in der Presse eingebracht und unsere Reputation als Zootierfutter-Produzent gestärkt.»

Sie arbeiten mit einem Team aus Tierärzten. Wie muss man sich das vorstellen?
«Unsere Tierärzte entwickeln unser Futter ständig weiter. Ein Welpe braucht beispielsweise viel Energie für sein Wachstum. Ein Futter, das gleich viel Energie liefert, würde sich aber bei erwachsenen Hunden negativ auf das Gewicht des Tieres auswirken. Wir arbeiten wie Köche: Wir finden heraus, was den Tieren schmeckt und ihnen guttut. Unsere Tierärzte sind auf Tierernährung spezialisiert, gehen auf Kunden-Feedbacks ein, entwickeln neue Linien und reagieren auf neue Trends.»

Das tönt nach viel Aufwand. Ist Ihr Angebot auf «Swiss Pet Solution» nicht zu professionell für Privatkunden? 
«Sicher nicht. Unsere Futterlinien ‹Iso-Dog› und ‹Iso-Cat› sind zwar verhältnismässig hochpreisig, aber qualitativ sehr hochwertige Futter. Dazu erzähle ich Ihnen ein Beispiel: Der Hund eines Freundes hatte ständig Blähungen und Durchfall. Mein Freund hatte es sogar mit Futter, welches er aus England importiert hat, versucht, aber ohne Erfolg. Daraufhin habe ich ihm ein Müsterchen ‹Iso-Dog› mitgegeben. Zwei Tage später hat er mich angerufen und mir erzählt, dass sein Tier keine Blähungen mehr hat und auch der Kot normal ist. Inzwischen ist er ein guter Kunde bei uns. Das muss unser Ziel sein. Es ist kosteneffizienter, ein gesundes Tier zu haben, als mehrmals im Jahr einen Tierarzt konsultieren zu müssen. Und als Hobby-Hundehalter will ich professionelles Futter. Das hat seinen Preis. Durch die Partnerschaft mit der ‹Tierwelt› erschliessen wir uns neue Wege, um potenziellen Kunden unser Premium-Futter zu präsentieren.» 

Sie werben auch mit glutenfreiem Tierfutter. Gibt es denn Unverträglichkeiten bei Tieren?
«Gluten-Allergien sind bei Nutztieren in der Regel kein Thema, bei Hunden und Katzen aber schon. Vor allem hochgezüchtete Rassenhunde entwickeln oftmals Allergien. Wir verkaufen zum Beispiel oft das Hundefutter ‹Iso-dog GRAIN FREE Pork & Peas› mit Schweinefleisch und grünen Erbsen, aber ohne Getreide. Nicht alle unsere Trockenfutter sind glutenfrei, aber wir bieten auch das an.»

Was kann man derzeit bei «Swiss Pet Solution» alles kaufen?
«Aktuell führen wir im Web-Shop ein normales Haustier-Sortiment, das in den kommenden Monaten noch weiter ausgebaut wird. Da unser Unternehmen vorher noch nie B2C-Geschäfte (Business-to-Client – Anm. der Redaktion) gemacht hat, ist Paketlogistik für uns noch Neuland. In Sachen Verpackung möchten wir Standards setzen. Der Kunde soll Freude daran haben, das von Swiss Pet Solution erhaltene Paket auszupacken.»

Was sind die nächsten Pläne für den Web-Shop?
«Wir haben viele Ideen, wie wir unsere Produkte und Services für unsere Kunden noch erweitern und ausbauen können. Ich denke da beispielsweise an ein Abo, bei welchem dem Kunden in regelmässigen Abständen ein neuer Futtersack für sein Tier zugeschickt wird. Eine Idee ist auch die Verwendung von wiederverwertbaren Verpackungen. Das werden wir sicher auch ausprobieren.»

Erfahren Sie mehr über die Partnerschaft zwischen der «Tierwelt»
und «Swiss Pet Solution» in den
nächsten Ausgaben der «Tierwelt».

www.swiss-pet-solution.ch

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