«Unsere Kundennähe ist einzigartig»

Tierarzt Stephan Leoni von Swiss Pet Solution mit Katze

Stephan Leoni ist nicht nur Tierarzt und Produkt-Manager bei «Swiss Pet Solution», sondern auch direkter Ansprechpartner für die Kunden.

Swiss Pet Solution

Sponsored Content der Granovit AG
Dr. med. vet. Stephan Leoni ist einer der wenigen Tierärzte, die im Management eines Tierfutter-Herstellers tätig sind. Der Lausanner ist beim Schweizer Anbieter für Heimtierfutter, «Swiss Pet Solution», einer Geschäftseinheit der Granovit AG, nicht nur für die Rezepturen der Futtermischungen zuständig, sondern für das gesamte Produkt-Management und die Produktentwicklungsstrategie. Mit dem Unternehmen will er in Sachen Kundennähe, Swissness und Nachhaltigkeit neue Massstäbe setzen.

Stellen Sie sich vor, Sie hätten Hundefutter gekauft und merken nun, dass es Ihrem Vierbeiner nicht gut bekommt. Sollte es sich bei besagtem Futter um eines von «Swiss Pet Solution» handeln, so würde Ihre Reklamation rasch auf dem Tisch von Stephan Leoni landen. Er ist derjenige, der für sämtliche Haustier-Futterrezepturen von «Swiss Pet Solution» zuständig ist. «Oftmals rufe ich dann den Kunden direkt an und stelle Fragen zu seiner Beanstandung», erklärt Leoni, «so finde ich heraus, ob das Futter der Auslöser des Problems ist oder ob es andere Gründe sind. Das ist absolut einzigartig, dass ein Kunde mit demjenigen Tierarzt sprechen kann, der für die Rezeptur des Futters zuständig ist. Die Kundennähe ist eine unserer grossen Stärken.» 

Doch wie genau macht Stephan Leoni die Rezepte für die Tiernahrung und wie werden sie getestet? «Wenn ich eine Idee für ein Produkt habe, bereite ich die Rezeptur mittels einer Software vor. Dabei achte ich auf die exakte Auswahl der passenden Inhaltsstoffe für das entsprechende Tier. Sobald die Formel steht, schicke ich sie in unser Werk, um eine Testproduktion zu erstellen. Danach bereite ich jeweils Musterpackungen vor und verteile sie an rund zwei Dutzend unserer Mitarbeiter, die einen Hund oder eine Katze zuhause haben. Sie erhalten den Auftrag, ihren Haustieren das neue sowie das gewohnte Futter hinzustellen und ihre Beobachtungen festzuhalten. Im zweiten Test erhält das Haustier eine Woche lang nur das neue Futter. Hier sind die Beobachtungen in Sachen Verdauung und Verhalten des Tieres relevant. Wenn es hier ein Problem gibt, so korrigiere ich die Rezeptur umgehend und passe sie an.» Für ihn hat dieser Ablauf einen grossen Vorteil: «Das Futter wird von Tieren getestet, die in ihren Familien leben und nicht in Forschungszentren gehalten werden, wie das oftmals bei anderen Anbietern der Fall ist. Das heisst, das neue Futter wird in einer realistischen Umgebung, die derjenigen zukünftiger Kunden gleicht, getestet.» 

26 Jahre Erfahrung im Heimtierfutter-Business
Stephan Leoni ist seit 1994 im Bereich der Tierernährung tätig. In diesen knapp drei Jahrzehnten hat sich einiges verändert. Die Kunden sind viel anspruchsvoller geworden. «Früher hatte man mehr Vertrauen und wechselte kaum die Marke. Heute ist die Auswahl riesig, der Kunde ist neugieriger geworden und will Transparenz über die Herstellung der Futter seines Lieblings», sagt Leoni. Er beobachtet aber auch eine zunehmende «Humanisierung» des Haustiers, das inzwischen vielerorts den Status eines Familienmitglieds habe. Das mache den Markt sehr emotional. «Der Tierhalter will heute genau wissen, was im Futter steckt. Wir können mit einem guten Produkt dem Tierbesitzer eine Freude machen. Es gibt aber auch Übertreibungen. Die Leute lassen sich oft durch Dinge verunsichern, die sie in den Social-Media-Foren lesen. Da gibt es Unmengen an Unwahrheiten und es ist schwierig, zu unterscheiden, was wahr und falsch ist.» Seine Rolle sei es inzwischen auch ein wenig diejenige eines Vermittlers, der die Kunden aufklärt und beruhigt.

Iso-cat und Iso-dog

«Swiss Pet Solution» respektiert Umwelt 
Was den Waadtländer derzeit am meisten beschäftigt, ist der Aspekt der Umweltverträglichkeit und der Nachhaltigkeit. Sein Ziel ist es, ein komplett nachhaltiges Produkt herzustellen. Dazu gehört zum Beispiel, künftig Insektenmehl im Haustier-Futter einzusetzen, um den Protein-Bedarf abzudecken oder das Futter in rezyklierbaren oder gar kompostierbaren Säcken zu verkaufen. «Einer unserer Geschäftspartner verzichtet komplett auf Plastiksäcke», erzählt Leoni, «er liefert die Kroketten in wiederbenutzbaren Behältern, die monatlich zuhause ausgetauscht werden. Das ist ein innovativer Service, den wir uns in einer ähnlichen Form auch vorstellen könnten.

Nachhaltigkeit bedeutet für Stephan Leoni aber nicht nur eine umweltverträgliche Verpackung und die Schweizer Herstellung mit so viel einheimischen Rohstoffen wie möglich, sondern auch die respektvolle Verwertung des Schlachtviehs, das für die Futterproduktion benötigt wird. «Man sollte wissen, dass in unserem Futter keine Tierabfälle verwendet werden, sondern Nebenprodukte, die der Mensch nicht essen will, die aber ernährungstechnisch viel hochwertiger sind als reines Muskelfleisch. Es ist unsere ethische Verantwortung, das ganze Tier zu verwerten. Wir respektieren auf diese Weise die Umwelt, indem wir Lebensmittelverschwendung verhindern.» 

 Ab dem 1. November gehen «Swiss Pet Solution» und die «Tierwelt» eine Partnerschaft ein. Erfahren Sie mehr über «Swiss Pet Solution» und die Partnerschaft mit der «Tierwelt» in der nächsten Ausgabe.

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