Mein eigener Hühnerstall

Gewinner des Wettbewerbs «Mein eigener Hühnerstall» von Hauptner
Sponsored Content von Hauptner
Im April wurde der Gewinner des Hauptner Wettbewerbs «Mein eigener Hühnerstall» gekürt. Zwischen den über 60 individuellen und einzigartig kreativen Bewerbungsvideos ist der Jury die Wahl nicht leichtgefallen. Schliesslich konnte sich die Familie Schmid durchsetzen und der Hühnerstall mitsamt Zubehör im Wert von über CHF 4000.- konnte sogleich angeliefert und aufgebaut werden. Familie Schmid berichtet fortlaufend auf www.hauptner.ch, sowie hier in der «Tierwelt» von ihren ersten Erfahrungen als Hühner-Halter und lässt Sie damit an ihrem neu erworbenen Wissen teilhaben und gibt wichtige Tipps für die ersten eigenen Hühner.

Der Schmidehof im idyllischen Niederneunforn TG oberhalb der Thur ist das neue Zuhause von Heidi und Clara. Unsere ersten beiden Hühner durften bereits den neuen Hühnerstall beziehen, welchen wir beim grossen Hauptner- & «Tierwelt»-Wettbewerb gewonnen haben. Wir sind Lilian und Patrick Schmid mit Dario (2-jährig) und Alea (halbjährig).

Bereits im Lockdown im Frühjahr 2020 hatten wir uns überlegt selbst Hühner zu halten und anfangs 2021 wurde der Wunsch noch grösser. So haben wir uns entschlossen beim Wettbewerb «Mein eigener Hühnerstall» teilzunehmen.  Der schöne Nebeneffekt am neuen Hobby: die frischen Eier zum Kochen und Backen. Durch die Einschränkungen der Pandemie wurde unser Bauernhof mit den Natura-Beef Mutterkühen zu einem beliebten nahen Ziel beim täglichen Familien-Spaziergang. Die Hühner in unserem Garten sind nun natürlich auch für die Nachbarskinder ein weiteres tolles Erlebnis. 

 

Errichtung und Einrichtung des Hühnerstalls
Wir waren überglücklich, als wir vom Hauptgewinn erfuhren. Als dann am 23. April 2021 der Lastwagen mit dem Hühnerstall bei uns auf den Hofplatz rollte, gab es kein Halten mehr. Der Stall wurde noch am gleichen Tag komplett aufgebaut und die Aufrichtfest-Tanne gehisst. Als Standort haben wir unseren Baumgarten gewählt, der am Garten angrenzend ist und rundum ausreichend Platz für einen grossen Freilauf auf der Wiese abgesteckt werden kann. Wir haben einen grossen Apfelbaum in den Freilauf integriert, der den Hühnern Schatten und Sicherheit spendet. Im Spätsommer fallen zudem automatisch feine Leckerbissen in Form von saftigem Fallobst vom Himmel.

Leserangebot Hauptner

In den darauffolgenden Tagen wurde das Buch «Unsere ersten Hühner» von Anne-Kathrin Gomringer gelesen, viele Erfahrungsberichte und Ratgeber im Internet studiert und mit Freunden, welche selbst Hühner halten, beraten. Die Sitzstangen wurden auf über 50cm erhöht angebracht, der Futterautomat, Tränkeautomat und Pickstein bereitgestellt. In einem zusätzlichen Futterautomaten wird den Hühnern Quarzgrit und Muschelkalk zur freien Verfügung angeboten, was für ihre Verdauung unentbehrlich ist. Vorbeugend gegen lästige Milben, welche gerne die Hühner befallen, haben wir im Stall alle Fugen mit Silikon ausgefüllt. Danach wurde das Hühnerhaus innwändig mit Kalkfarbe bemalt. Der Kalk füllte die restlichen kleinsten Ritzen und schafft zudem eine Umgebung, in der sich Milben nicht gut vermehren können. Schliesslich soll auch die Reinigung möglichst komfortabel und hygienisch möglich sein. Deshalb haben wir einen einfach zu reinigenden Linoleum-Boden ausgelegt. Darauf kommt dann die Einstreu. Das Linoleum kann regelmässig herausgenommen und mit dem heissen Hochdruckreiniger desinfiziert werden. Saugfähiges Sägemehl und Dinkelspreu helfen im Nestchen, dass die gelegten Eier sauber bleiben. Für weiteres Wohlergehen der Hühner haben wir auch bereits gesorgt: Dario hatte beim Befüllen des Hühner-Bades mit Quarzsand viel Spass. Es ging dabei auch etwas Sand daneben, was aber beim Wellnessen der Hühner dann sicher auch mal passieren kann.

Mit diesem Video überzeugte Familie Schmid die Jury

Rassenportrait der Hühner
Die «Tierwelt» und der Verband Kleintiere Schweiz haben uns tatkräftig unterstützt und beraten in der Auswahl der geeigneten Hühnerrasse. Typische Charaktereigenschaften von Hühnern lassen sich in verschiedene Kriterien unterteilen. Da wären:

  • Grösse und Gewicht
  • Eierfarbe (weiss, creme, braun, grün, olive, blau usw.)
  • Brutlust
  • Flugfähigkeit
  • Robustheit (anfängerfreundlich)
  • Winterhärte (winterlegend)
  • Futtersucher (scharrend)
  • Zutraulichkeit (familienfreundlich)

Für uns als Hühner-Anfänger und Familie mit kleinen Kindern waren die Grösse (mittelgross) und die Zutraulichkeit am wichtigsten. Für das schöne Eierkörbchen sind farbige Eier ein schönes Plus. So wurden die folgenden wunderbaren Hühnerrassen schnell zu unseren Favoriten:

Barnevelder Hühner – unsere Heidi und die Clara
Die gutmütigen, familienfreundlichen und äusserst zutraulichen Barnevelder sind die bekannteste holländische Hühnerrasse. Sie sind sehr robust und werden mit etwas Zuneigung schnell zutraulich. Ein ideales Huhn für Familien und Menschen, die sich mit ihren Tieren viel und gerne befassen und einen Kontakt aufbauen möchten. Im Sommer scharren sie gerne im Freiland und benötigen somit wenig zusätzliches Futter. Die Barnevelder legen ab einem Alter von 24-26 Wochen etwa 160 mittelgrosse dunkelbraune Eier pro Jahr (ca. 65 Gramm pro Ei). Die meisten Hennen und Hähne tragen ein wunderschönes doppelt gesäumtes braunes Federkleid. Durch ihr sanftes Wesen sind sie in der Hackordnung schnell unten und sollten deshalb nur mit anderen friedlichen Rassen zusammen gehalten werden.

Araucana Hühner – unsere Araucana Hennen ziehen bald ein
Die schnell zutrauliche und beliebte Hühnerrasse Araucana sorgt nicht nur mit ihrem einmaligen Aussehen für Abwechslung im Hühnerstall, sondern auch mit ihren typischen grünblauen Eiern im Eierkörbli. Für die Rasse typisch sind «Bommeln», eine Art Federbüschel am Kopf und die fehlenden Schwanzfedern. Die aufrechte Körperhaltung ist ein weiteres Erkennungsmerkmal der südamerikanischen Hühnerrasse. Sie gelten als neugierig und ideale Familienhühner, da sie sich leicht zähmen lassen. Sie sind auch pfiffig, wenn sie im Zaun ein Loch entdecken, wird sofort ein kleines Jurassic-Park Abenteuer unternommen. Sie stammen halt auch von den Dinosauriern ab.

Besuchen Sie uns: www.hauptner.ch

Gewinner des Wettbewerbs «Mein eigener Hühnerstall» von Hauptner

Eier ausbrüten
In 20 bis 21 Tagen entsteht aus einem befruchteten Ei ein Bibeli. Dies kann auf natürlichem Weg unter einem brütenden Huhn, einer «Glucke» – oder per Kunstbrut in einem Brutautomaten geschehen. Hühner brüten bevorzugt im Frühjahr typischerweise zwischen März bis Juni. So haben sie genügend Zeit, die Küken bis zum nächsten Winter aufzuziehen. Ein Huhn brütet etwa 10 Eier pro Gelege aus. Befruchtete Bruteier kann man bei Züchtern direkt beziehen. 

Mittels Kunstbrut ist man deutlich flexibler, es können zu jeder Zeit und auch eine grössere Anzahl Küken ausgebrütet werden. Mit den heutzutage selbstwendenden Automaten werden sehr gute Bruterfolge erzielt. Die Verantwortung für die konstante Temperatur- und Luftfeuchtigkeitskontrolle obliegt dafür auch beim Menschen. Wir sind gespannt wann unsere Hennen das erste Mal «gluckig» werden. Schlüpfen bei uns auch mal keine Dinos?