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Editorial

Eine Motivationsspritze

«Das Neue ist immer risikoreich. Denn für das Neue gibt es keine Erfahrungen», sagte der deutsche Politiker Norbert Blüm einst. Und so waren wir in Redaktion, Verlag und bei der Herausgeberschaft denn auch gespannt, wie Sie, liebe Leserin, lieber Leser, auf die Neugestaltung der «Tierwelt» reagieren würden.

Wie Sie dann in den letzten Tagen reagiert haben, hat mich sehr gefreut: Ich habe Dutzende Telefonanrufe, E-Mails und persönliche Rückmeldungen erhalten, praktisch alle positiver oder gar überschwänglicher Natur. Für mich und meine Kolleginnen und Kollegen ist das natürlich eine Motivationsspritze. Es spornt uns an, Ihnen eine immer noch lesenswertere Zeitschrift zu servieren.

Etwa mit dem Fokusthema dieser Ausgabe: Über 100 000 Pferde (und Esel und Maultiere) werden in unserem Land gehalten, und doch gibt es bloss eine einzige echte Schweizer Pferderasse, den Freiberger. Und der kämpft erst noch mit Problemen. Mit welchen, lesen Sie ab Seite 10. Ebenso, weshalb es vielleicht bald mehr als eine Schweizer Pferderasse gibt.

Auf Seite 26 möchten wir Sie gluschtig machen auf die neue Zirkussaison: Im National-Circus Knie trampeln zwar keine Elefanten mehr in die Manege – trotzdem sollten sich Tierfreunde das diesjährige Programm nicht entgehen lassen. Alleine schon des zehnjährigen Chris Rui Knie wegen. Unter seiner Leitung zeigen 13 Ziegen ihre Kunststücke.

Schliesslich präsentieren wir Ihnen beunruhigende Resultate aus 40 Jahren Amphibienschutz. So lange tragen Freiwillige in der Schweiz Frösche und Kröten über Strassen – auch diesen Frühling. Nun zeigt eine Studie: Das scheint nicht zu reichen, um die Zukunft der Tiere zu sichern. Die Bestände der Erdkröte sinken rapide.

Mögliche Gründe dafür, liebe Leserin, lieber Leser, finden Sie auf Seite 29. Ich wünsche Ihnen eine gute Woche – fahren Sie vorsichtig, wenn nachts die Kröten über die Strassen wandern.

Simon Koechlin, Chefredaktor

Babyalarm bei den Störchen

Dass Störche Babys bringen, weiss jedes Kind. Wie das genau funktioniert, erklärt der Animationsfilm «Störche». Mit einem Augenzwinkern, das Freude bereitet.

Eine Katze aus dem Tierheim lohnt sich

Auf den ersten Blick sind Katzen aus dem Tierheim teuer – kriegt man doch das Büsi vom Bauernhof meist gratis. Werden jedoch alle Kosten zusammengerechnet, erweisen sich Tierheim-Katzen als wahre Schnäppchen.

Hundefreundliches Taxi gesucht

Die Schweiz gilt als Land der Hunde. Die Vierbeiner dürfen mit in den Zug, ins Flugzeug und in vielen Hotels sind sie ebenfalls willkommen. Wer jedoch mit seinem Hund ein Taxi nehmen will, steht oft vor verschlossenen Türen. 

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