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Editorial

Farbe im Garten und ein Ei auf dem Teller

Für Tierfreunde sind Hühner so etwas wie der Fünfer und das Weggli. Denn wer Hühner hält, hat nicht nur ein spannendes Tier in seinem Garten, an dessen Verhalten er sich erfreuen kann. Er bekommt auch Tag für Tag frische Eier auf den Tisch – und wenn er will, auch mal ein Poulet, aber das ist nicht jedermanns Sache.

Jedenfalls stelle ich in meinem Umfeld fest, dass das Hühnerhalten durchaus salonfähig geworden ist. Zumal gerade Rassehühner buchstäblich Farbe ins Spiel bringen. Da gibt es gesprenkelte – und pechschwarze. Manche sind winzig, andere wahre Riesen. Einige legen weisse Eier, andere braunrote oder gar grüne.

Im Schwerpunkt dieser Ausgabe widmen wir uns ausführlich dem Thema Hobbyhühnerhaltung. Wir zeigen, wie eine junge Familie ihre Hühnerhaltung mitsamt Hühnerhaus schon beim Hausbau geplant hat. Und wir haben eine Checkliste bereitgestellt, die aufzeigt, woran angehende Halter denken sollten.

Nicht zuletzt sind wir der Frage nachgegangen, ob die private Hühnerhaltung wirklich boomt, wie es zuweilen in Medien behauptet wird (und wie es mein subjektives Empfinden ist). Die Zahlen der kantonalen Ämter zeigen: Ganz so einfach ist die Sache nicht.

Eine Grundvoraussetzung, liebe Leserin, lieber Leser, für Hühnerhalter und für jeden anderen Tierbesitzer ist es, sich liebevoll und korrekt um seine Schützlinge zu kümmern. Für die allermeisten Halter ist das selbstverständlich, denn Tierhalter sind Tierfreunde.

Leider gibt es ein paar schwarze Schafe. Menschen, die ihre Tiere vernachlässigen – sie gar quälen. Oder vielleicht noch schlimmer: das Tier eines anderen misshandeln. Gerade Katzen, das zeigt unser Artikel auf Seite 22, werden immer wieder Opfer von tierquälerischen Handlungen. Ich wünsche Ihnen eine herzerwärmende Woche mit Ihren Liebsten!

 Simon Koechlin, Chefredaktor

Des Menschen liebstes Opfer

Katzen werden von Menschen geliebt und gehätschelt – und immer wieder ausserordentlich brutal gequält.

Abgeschoben auf die Abfallinsel

Wes Anderson lässt wieder die Puppen tanzen. Diesmal sind es Hunde, die im Stop-Motion-Film «Isle of Dogs» die Hauptrolle spielen. Visuell ist das ein Leckerli, inhaltlich aber magere Kost. 

Was der Schritt über das Pferd aussagt

Bei der Ausbildung und im täglichen Training mit dem Pferd stehen Trab und Galopp oft im Zentrum – dabei ist der Schritt der wahre Prüfstein. Er ist die Gangart, die in Bezug auf Taktsicherheit am schwierigsten ist und deshalb besondere Aufmerksamkeit verdient.

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