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Tierische Redewendungen

2 Kommentare Tierische Redewendungen | Donnerstag, 6. März 2014, Matthias Gräub

Wir nehmen sie in den Mund, ohne gross nachzudenken; jeder weiss, was sie bedeuten, doch kaum einer hat eine Ahnung, woher sie stammen: Redewendungen.

Redewendungen werden oft und gerne mit Tiernamen geformt. Sie verbildlichen unsere Sprache und schmücken unsere Gedankengänge. Doch wieso tragen wir gerade Eulen nach Athen und keine Tauben? Wieso kommen wir auf den Hund und nicht auf das Kamel? «Tierwelt Online» lässt die Katze aus dem Sack und erklärt die Herkunft der tierischsten Redensarten.

Wieso wir Fehler ausmerzen

Der Begriff «ausmerzen» mag auf den ersten Blick keinen direkten Zusammenhang mit Tieren aufweisen. Doch was wir heute mit Fehlern tun, haben wir früher mit Tieren gemacht.

Das geht auf keine Kuhhaut!

Wenn uns jemand so richtig aufregt und wir unserem Ärger Luft machen wollen, verwenden wir gerne die Redensart «Das geht auf keine Kuhhaut!» Doch woher stammt das geflügelte Wort? Wir gehen ihm am Bodensee auf den Grund.

Das Hühnerei ist in aller Munde

Hühner werden seit Jahrtausenden als Nutztiere gehalten. Kein Wunder, spielt das Hühnerei in vielen Sprichwörtern und Redewendungen eine Hauptrolle. Es ist aus der Alltagssprache ebenso wenig wegzudenken wie aus der Küche. 

Zeitungsenten und Grubenhunde

Wie jedes Medienunternehmen muss sich auch die «Tierwelt» davor in Acht nehmen, Zeitungsenten abzudrucken. Woher allerdings der tierische Begriff für diese Falschmeldungen kommt, ist unklar. Die Storys dazu sind aber schön.

Ist das der wahre Osterhase?

Sollte das Sprichtwort in Wirklichkeit lauten: «Mein Name ist Klippschliefer, ich weiss von nichts»? Oder vermischen wir da etwas? Eine Geschichte über Mord, Diebstahl und einen überarbeiteten Profiteur.

Der fabelhafte Bärendienst

Gut gemeint, und doch schädlich: Wer jemandem einen «Bärendienst» erweist, kann meist nicht mit Dankbarkeit rechnen. So auch nicht der Bär, dem diese Redensart zu verdanken ist.

Die Hundstage lassen uns schwitzen

Nun ist sie wieder da, die Zeit, in der sogar die Hunde schlappmachen, von uns Menschen ganz zu schweigen. Wir nennen diese Tage «Hundstage». Doch was haben sie wirklich mit erschöpft hechelnden Vierbeiner zu tun?

Eine Eselsbrücke bauen

Die Eselsbrücke – ein schöner Begriff aus der Tierwelt. Eine Gedankenstütze, die uns bei Prüfungen schon so oft Kopf und Kragen gerettet hat. Doch wieso benennen wir die Denkhilfe nach einem Grautier?

Die diebische Elster

Oft basieren Redensarten auf Missverständnissen. Manchmal auch nicht. Wenn der Elster unterstellt wird, sie sei diebisch, muss sie sich gegen eine ganze Reihe von Anklagepunkten verteidigen.

Hat jemand einen Kater?

Vier Bier, zwei Flaschen Wein und ein paar tüchtige Schluck Zwetschgenschnaps, das perfekte Rezept für einen ordentlichen Kater. Doch woher stammt dieser tierische Begriff für ein solch menschliches Leiden?

Eulen nach Athen tragen

Sie gilt als wachsam und weise, die Eule. Doch wer sie in die Griechische Hauptstadt transportiert, tut etwas sinnloses. «Tierwelt Online» weiss, wieso es heute gar nicht mehr so unnötig ist, Eulen nach Athen zu tragen.

Auf den Hund gekommen

Wer auf den Hund kommt, dem geht es schlecht. Entweder körperlich oder psychisch ist er niedergeschlagen. Doch was hat das mit unserem vierbeinigen Freund zu tun? Eine Spurensuche.

Wer Krokodilstränen weint...

Wenn Firmen Angestellte entlassen und dabei glaubhaft ihr Beileid bekunden, spricht man gerne von «Krokodilstränen», die da von den Oberen vergossen werden. Wo der Ursprung dieser Heucheltränen liegen, weiss «Tierwelt Online».

Die Katze im Sack kaufen

Wer sich auf etwas neues einlässt, dessen Ausgang ungewiss ist, kauft sprichwörtlich die Katze im Sack. Doch woher stammt diese Redensart? Eine Spurensuche.

Da liegt der Hase im Pfeffer

Wer den springenden Punkt entdeckt und den Haken an der Sache gefunden hat, weiss, wo der Hase im Pfeffer liegt. Doch woher stammt diese Redensart?

Geflügelte Worte aus der Vogelwelt

Die armen Vögel müssen redensartlich immer wieder für negative Vergleiche herhalten. Wer einen Vogel hat, dem vertraut man ebenso wenig wie einem Galgenvogel. Und wer vogelfrei ist, ist sowieso ein Pechvogel. 


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Kommentare (2)

Redaktion «Tierwelt» am 08.01.2014 um 09:01 Uhr
Guten Tag Frau Mayer,
Herzlichen Dank für Ihren Input.
Wir werden das gerne aufnehmen und Sie bei Gelegenheit in die Redensartliche Vogelwelt entführen. Nicht nur der «schräge Vogel», sondern auch der «Pechvogel» oder der «Galgenvogel» kommen mir zu dem Thema in den Sinn. Aber auch Ausdrücke wie «vogelfrei» oder ganz einfach «einen Vogel haben» sind Buchstäblich geflügelte Worte. Erwarten Sie also demnächst einen Artikel über diese Redensarten. Freilich bedarf dies einer gewissen Recherche, ich bitte also um Ihre Geduld. Schauen Sie doch einfach wieder rein.

Freundliche Grüsse,
Matthias Gräub
Redaktor «Tierwelt»

Margrit Mayer am 08.01.2014 um 08:06 Uhr
Wie ist ein Mensch, den man als "schrägen Vogel" bezeichnet?
Herzlichen Dank für Ihre Auskunft
und freundliche Grüsse
Magi

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