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Ausgestorbene Tiere

Ausgestorbene Tiere | Samstag, 8. Februar 2014, mg

Dinosaurier, Mammut, Säbelzahntiger oder Dodo: Im Laufe der Jahrmillionen sind unzählige verschiedene Tiere aufgetaucht und wieder untergegangen. Diese Serie widmet sich den ausgestorbenen Arten.

Ältestes Plesiosaurier-Skelett entdeckt

Wissenschaftler haben in der deutschen Ortschaft Bonenburg bei Paderborn das älteste bekannte Fossil eines Plesiosauriers entdeckt. Das Tier habe vor rund 201 Millionen Jahren gelebt, teilte die Universität Bonn mit.

Neue Art ausgestorbener Beutellöwen

Forscher haben im Nordosten Australiens das Fossil einer bisher unbekannten Art von Beutellöwen entdeckt. Das vor etwa 19 Millionen Jahren ausgestorbene Tier war vermutlich so gross wie ein Hund.

Uralter Vogel mit Übergrössen-Frack

Senckenberg-Wissenschaftler Dr. Gerald Mayr hat gemeinsam mit einem neuseeländischen Team eine bisher unbekannte fossile Riesenpinguinart entdeckt.

Fleischfressender Saurier im Fricktal entdeckt

Im aargauischen Frick ist bei Grabungen in der Tongrube Gruhalde ein 1,5 Meter langer, fleischfressender Saurier gefunden worden. Der Raubsaurier stammt aus der Trias-Zeit (vor mehr als 200 Millionen Jahren).

Mehrfachtarnung schützte Saurier vor Feinden

Der Saurier Sinosauropteryx verbarg sich mithilfe seiner besonderen Färbung vor Feinden. Das geht aus einer Studie der Universität Bristol hervor.

Totgesagte leben manchmal länger

Es kommt leider oft vor, dass Tierarten  aussterben. Doch es gibt auch Fälle, in denen scheinbar verschwundene Arten wieder auftauchen. Dieses Phänomen wird «Lazarus-Effekt» genannt. 

Der Kaiser hämmert nicht mehr

Einst herrschte der Kaiserspecht in den unberührten Wäldern der Sierra Madre in Mexiko. Seit 50 Jahren gibt es keinen sicheren Nachweis des Tieres mehr – trotzdem hoffen einige Ornithologen, dass es doch noch lebt.

Der Zwerg unter den Kängurus

Das kleine Nacktbrust-Känguru teilt das Schicksal vieler Beuteltiere in Australien: Einst häufig, wurde es von Menschen, Katzen und Füchsen innert kürzester Zeit ausgerottet.

Ausgerottet durch eine einzige Katze

Vögel, die nicht fliegen können, haben es rund um den Globus schwer. Der Stephenschlüpfer in Neuseeland war der letzte flugunfähige Singvogel – bis sein Entdecker und seine Katze «Tibbles» kamen.

Rüsselhüpfer mit schlechten Augen

Das Macrocranion war ein seltsames Tier. Es sah etwa aus wie eine grosse Spitzmaus und hüpfte wie ein Känguru. Vor dem Aussterben bewahrt hat diese Fähigkeit das Tier nicht.

Zu oft auf dem Teller gelandet

Einst war die Wandertaube der wohl häufigste Vogel der Erde. Doch dann kam der Mensch mit immer professionelleren Jagdmethoden. Vor 100 Jahren starb das letzte Exemplar.

Kinderliebe geht durch den Magen

Im Magen verdauen die meisten Tiere ihre Nahrung. Zwei vor einigen Jahrzehnten ausgestorbene Froscharten brüteten darin aber auch ihre Jungen aus – mit Tricks, für welche die Pharmaindustrie Millionen ausgeben würde.

Keine Gnade für Meister Petz

Zugegeben: Den Braunbären würden die meisten Menschen nicht zu den ausgestorbenen Tierarten zählen. Schaut man sich nur die Schweiz an, gehört er aber dazu – zumindest bis das nächste Tier die Grenze überquert. 

Der urzeitliche König der Lüfte

Der Albatros und der Andenkondor sind die grössten flugfähigen Vögel der Neuzeit. Doch die Megafaunen der Urzeit haben unter den Vögeln deutlich imposantere Arten hervorgebracht.

Rätsel um die Gestalt eines Räubers

Vor 515 Millionen Jahren machte das vielleicht erste furchterregende Raubtier die Meere unsicher: Anomalocaris. Seine Entdeckungsgeschichte gleicht einem Detektivroman.

Samenknacker mit Riesenschnabel

Mauritius war die Heimat des vielleicht berühmtesten ausgestorbenen Vogels: des Dodo. Allerdings beherbergte die Insel im Indischen Ozean noch weitere Vogelarten, die es heute nicht mehr gibt – zum Beispiel den Schopfpapagei.

Rätselhafte Urzeitgarnele mit Rüssel

Ein platt gedrückter Körper, fünf Augen und ein Rüssel: Opabinia regalis war ein eigentümliches Meeresgetier. Wie es gelebt hat vor 500 Millionen Jahren, kann heute niemand sagen.

Ein doppelt gehörntes Murmeltier

Ein seltsames Wesen, das aussieht wie eine Kreuzung zwischen Rhinozeros und Murmeltier,  lebte vor fünf Millionen Jahren in Nordamerika. Die Paläontologen rätseln, wofür der Ceratogaulus sein Doppelhorn verwendete.

Die grössten Flieger der Geschichte

Pterosaurier waren für lange Zeit die unangefochtenen Herrscher der Lüfte. Sie konnten so gross werden wie eine Giraffe – und waren trotzdem äusserst wendige Flieger.

Schrecklich gut getarnt

Gespenstschrecken heissen die Insekten, die man deshalb kaum sieht, weil sie als Stängel oder Blatt getarnt sind. Nun haben Forscher ein 125 Millionen Jahre altes Fossil entdeckt.

Die Rüstung war letztlich nutzlos

Im Vergleich zu seinen Vorfahren ist das heutige Riesengürteltier ein Winzling. Die gepanzerte Urart ist schon vor Jahrtausenden ausgestorben.


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