Die Meeressäuger seien an Stränden in den nördlichen Provinzen Piura und Lambayeque entdeckt worden, teilte das peruanische Meeresinstitut am Dienstag mit.
Eine Untersuchung der Kadaver in einem Labor in der Hauptstadt Lima solle nun Klarheit darüber, warum die Tiere gestorben sind. Dazu sollen nun die inneren Organe der Delfine untersucht werden. Die Tierschutzorganisation ORCA warnte vor einem ähnlichen Szenario wie im Jahr 2012, als in Peru binnen weniger Wochen mehr als 800 verendete Delfine an Land gespült wurden.
Möglicherweise seien Ölbohrungen im Meer für das Delfin-Sterben verantwortlich, sagte Veterinär Carlos Yaipen. Die Tiere würden durch den Lärm der Bohrungen gestört. Es schweben aber auch andere Theorien im Raum: Die Delfine könnten im Pazifik treibende Plastikteile verschluckt oder vergiftete Fische gefressen haben.
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