Bauern erhalten 43 Rappen vom Konsumenten

2015 ist zwischen 34 und 52 Prozent davon, was die Konsumenten für landwirtschaftliche Produkte bezahlen, an die Schweizer Produzenten gegangen. Weniger verdienten die Bauern an Milch, mehr an Fleisch.

Von jedem Franken, den Konsumenten für Schweizer Milch bezahlten, gingen 2015 im Durchschnitt 43,1 Rappen an die Produzenten. 2014 waren es noch 46,8 Rappen. Das geht aus dem Juli-Newsletter des Bundesamts für Landwirtschaft BLW hervor.

Eine gestiegene Produktion im In- und Ausland und tiefe Preise für Milchpulver und Butter auf den Weltmärkten drückten auf die Produzentenpreise. Davon profitierten die Verarbeiter und der Detailhandel, die gemeinsam ihren Anteil am Konsumentenfranken auf 56,9 Prozent steigerten.

Beim Rind- Kalb- und Lammfleisch hingegen steigerten die Landwirte ihren Anteil am Konsumentenfranken zwischen 0,6 und 3,4 Prozentpunkte auf 46,3 bis 52,6 Prozent. Beim Schweinefleisch sanken die Produzentenpreise und die Produzenten erhielten mit 39,1 knapp 3 Rappen weniger von jedem Franken, den die Konsumenten ausgaben.

Am tiefsten ist der Anteil der Produzenten aber beim Gemüse und den Früchten. Dort liegt der Produzentenanteil bei 41 beziehungsweise 38,4 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr verdienten die Bauern mehr am Gemüse, aber weniger an den Früchten.

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