Die Leiden des jungen Hamsters

«Hamster Bob» ist ein kurzer, preisgekrönter Animationsfilm zweier Filmstudenten über die verzweifelte Reise eines verliebten Hamsters zu seiner Geliebten. Mit einem erschreckenden Ende. Oder mit zweien.

Es ist eines Hamsters Alltag. In seinem Laufrad dreht er einsam seine Runden, Tag für Tag. Immer wieder. Doch eines Tages erblickt er zwei hübsche Hamsteraugen, die ihn lieblich anblicken.

Was folgt, ist ein Wettlauf um die Welt. Von Pisa über Venedig, bis ins ferne Japan verfolgt der verliebte Nager seine angebetete. Schneller und schneller rasen die beiden dahin, doch der Hamster kommt seiner Liebe nicht näher. Denn die Welt eines Hamsters ist – je nach Blickwinkel – doch immer nur eine sehr beschränkte.

Zu Gast bei Stefan Raab
Jacob Frey und Harry Fast von der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg haben einen dreiminütigen Animationsfilm erstellt, der bereits mehrfach ausgezeichnet worden ist. Während sechs Monaten haben die beiden Studenten von Mittags bis nach Mitternacht an ihrem Projekt gearbeitet, erzählten sie dem Entertainer Stefan Raab, der die beiden bereits in seiner Show «TV Total» zu Besuch hatte.

Die Mühe hat sich gelohnt. Der Kurzfilm hat nicht nur eine, sondern gleich zwei überraschende Pointen. Deshalb lohnt es sich, den Abspann abzuwarten, bevor man auf «stopp» drückt.

Als Vorgeschmack noch die allerletzte Einstellung des Films:

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