Donau soll sauberer und sicherer werden

Mit einem Aktionsplan wollen die Staaten entlang der Donau bis 2021 den zweitlängsten Fluss Europas sauberer machen. Zugleich solle der Hochwasserschutz ausgebaut werden.

Dies teilte die Internationale Kommission zum Schutz der Donau (IKSD) am Dienstag in Wien mit. Die von 14 Staaten unterzeichnete Deklaration sieht vor, dass im Einzugsgebiet der Donau und ihrer 300 Zuflüsse in den nächsten Jahren etwa 1000 Kläranlagen gebaut oder aufgerüstet werden.

Ausserdem ist vorgesehen, dass 15'000 Hektar ehemaliger Feuchtgebiete unter anderem zum Hochwasserschutz wieder an die Gewässer angebunden werden. 146 neue «Fischtreppen» sollen dafür sorgen, dass Flusskraftwerke für die Fische kein Hindernis mehr sind.

Das Vorhaben schliesst an einen Sechs-Jahres-Plan an. Im Zeitraum 2009-2015 war die Belastung mit organischen Nährstoffen und anderen gefährlichen Stoffen nach Angaben der IKSD dank neuer Kläranlagen um bis zu 50 Prozent zurückgegangen.

70 Prozent des Stroms und seiner Zuflüsse gelten inzwischen als eher gering verschmutzt. Dennoch sei es bis zu einem funktionierenden Öko-System noch ein weiter Weg. Nur etwa 25 Prozent des Fluss-Systems seien bereits wieder weitgehend intakt, hiess es.

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