Papst lässt Ballons statt Friedenstauben steigen

Ein Jahr nachdem zwei Tauben von einer Möwe und einer Krähe auf dem Petersplatz attackiert wurden, hat der Vatikan eine jahrelange Tradition beim Angelusgebet beendet: Der Papst lässt nun Luftballons statt Friedenstauben fliegen.

Vor einem Jahr gab eine alte Tradition der Katholischen Kirche unter Tierschützern zu sprechen. Nachdem Papst Franziskus nach seinem Angelusgebet zwei weisse Friedenstauben fliegen liess, wurden die Tiere von einer Krähe und einer Möwe angegriffen («Tierwelt Online» hat berichtet).

Nun hat der Papst auf die erbosten Angriffe von Tierschützern reagiert. Beim diesjährigen Angelusgebet, das am Sonntag in Rom stattfand, liessen Kinder Luftballons anstelle von Tauben in den Himmel. «Diese Ballons drücken Frieden aus», sagte der 78-jährige Papst nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa.

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