Die Jingle Bells klingeln im Londoner Zoo und die Pfleger haben sich für ihre tierischen Bewohner ein paar weihnächtliche Überraschungen ausgedacht. Den Lamas haben sie beispielsweise hübsche Karotten-Kränzchen gewunden und aufgehängt, was den Südamerikanern ausgesprochen gut zu schmecken scheint. Wie schon Charles Dickens sinngemäss geschrieben hat: «A Christmas Carrot».
Für die Nasenbären gibt's was auf die Nase. Nämlich stinkende Socken. Schön an einer Schnur aufgehängt sind sie, als würden sie vom Weihnachtsmann mit Nüssen und Schokolade gefüllt. Dabei sind die Strümpfe leer, lediglich mit einem Duftstoff eingesprüht, der auf die geruchsempfindlichen Nasenbären scheinbar äusserst aufreizend wirkt.
Die Erdmännchen erhalten einen Picknickkorb, der bei ihrer Körpergrösse als Krippe fungiert. Gefüllt ist das Weihnachtskörbchen mit Stroh – und Grillen, der Leibspeise der Erdmännchen. Und falls Sie sich schon immer gefragt haben, wieviele Erdmännchen in einen Picknickkorb passen: Es sind vier.

